SCHNELLSUCHE
Wo möchten Sie tauchen?
NEWSLETTER
Melden Sie sich hier für unseren Newletter an:

Afrika - Südafrika

Das Land liegt am südlichsten Rand des afrikanischen Kontinents und hat eine Küstenlinie, die sich über mehr als 2.500 km ausdehnt und an zwei Ozeanen liegt (der Atlantische und der Indische Ozean). Das Zentralplateau, liegt in einer Höhe zwischen 900 und 2.000 Metern.
Der zur Küste abfallende Landgürtel mit einer Breite von 20 bis 250 km wird Große Randstufe genannt. Weite Teile des Landes sind geomorphologisch und petrografisch von den Sedimenten des Karoo-Hauptbeckens bestimmt. Die Drakensberge durchziehen das Land vom Nordosten bis in die Enklave Lesotho im Südosten, wo sie mit dem Thabana Ntlenyana ihren höchsten Punkt (3.482 m) erreichen.
Nordwestlich von Bloemfontein erstreckt sich die Kalahari-Wüste durch Botsuana bis nach Namibia hinein. Am Kap Agulhas, der äußersten Südspitze des Kontinents, treffen sich Atlantik und Indischer Ozean, westlich davon liegt das Kap der Guten Hoffnung.
Flora und Fauna des Landes:
Südafrika beheimatet mehr als 20.000 verschiedene Pflanzen. In der Fynbos-Region, einem Landstrich in der Provinz Westkap, findet man mehr als 9.000 dieser Arten, die das Gebiet zu einem der ökologisch vielfältigsten Flecken der Erde machen. Viele dieser Arten sind endemisch, also nur in der Kapregion beheimatet. Aus diesem Grund wird diese Region von Botanikern unter dem Namen Capensis als eines der sechs Pflanzenreiche der Erde angesehen. Die Mehrzahl der Pflanzen in Südafrika sind immergrüne Hartlaubgewächse mit feinen, nadelförmigen Blättern. Eine weitere typische Pflanze ist die Protea, die zu den Blütenpflanzen gehört und von denen es etwa 130 verschiedene Arten im Land gibt.
Während es in Südafrika eine große Vielzahl an Blütenpflanzen gibt, sind Wälder sehr selten zu finden. Nur etwa ein Prozent der Gesamtfläche ist Waldgebiet, welches sich fast ausschließlich in der humiden Küstenebene entlang des Indischen Ozeans in KwaZulu-Natal befindet. Heute bestehen die Wälder überwiegend aus importierten Baumarten, wie zum Beispiel Eukalyptus und Kiefer. Der ursprünglich vorhandene Wald, der von den europäischen Siedlern bei ihrer Ankunft vorgefunden wurde, wurde weitgehend abgeholzt. Reste davon befinden sich beispielsweise im Auckland Nature Reserve bei Hogsback. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurden südafrikanische Hartholzbäume wie die Breitblättrige Steineibe, der Stinkwood (Ocotea bullata) und der Black Ironwood (Olea laurifolia) von der Regierung unter Naturschutz gestellt. Damit soll auch der Fortbestand des Kappapageis gesichert werden.
Die artenreiche Tierwelt kann in Hunderten kleiner Wildschutzgebieten und den großen Nationalparks (wie dem Kruger-Nationalpark) beobachtet werden. In Südafrika sind mehr als 300 Säugetierarten, mehr als 500 Vogelarten, mehr als 100 Reptilienarten sowie zahlreiche Insektenspezies zu Hause. Es gibt sehr viele Antilopenarten wie Impala, Kudu oder Springbock, aber auch Strauße, Flamingos und Zebras. Viele Nationalparks sind Heimat der afrikanischen „Big Five“, der fünf großen Säugetierarten: Löwe, Leopard, Büffel, Elefant und Nashorn. Des Weiteren leben etwa 170.000 wilde Brillenpinguine an den Küsten sowie auf den Inseln und stehen unter strengem Naturschutz.



