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FAQ / HILFE

Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen und die dazugehörigen Antworten.

Thailand

Thailand

Willkommen im Reiseland Thailand

Beste Reisezeit:
Am angenehmsten sind die Monate November bis März. Allerdings herrscht ganzjährig eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit.

Einreisebestimmungen:
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die touristische Einreise einen noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass für einen Aufenthalt bis zu 30 Tagen. Außerdem müssen Rück- oder Weiterreisetickets nachgewiesen werden. Eine Verlängerung ist nicht möglich, bei längeren Aufenthalten muss ein Visum vor Antritt der Reise bei den zuständigen Vertretungen in Deutschland beantragt werden. Kinderausweise werden nicht anerkannt. Seit dem 1. Januar 2006 wird der bisherige Kinderausweis nicht mehr ausgestellt und nicht mehr verlängert. Dann muss für die Einreise ein eigener Kinderreisepass oder Reisepass vorgelegt werden. Der Eintrag in den Reisepass eines Erziehungsberechtigten oder ein eigener Reisepass für Kinder wird anerkannt.

Für Hunde und Katzen müssen bei der Einreise ein amtstierärztliches Gesundheitszeugnis und ein Tollwutimpfzeugnis vorgelegt werden. Nicht eingeführt werden dürfen Hunde der Rassen American Staffordshire Terrier, Pitbull Terrier und Rottweiler. Nähere Informationen erhalten Sie bei der zuständigen Vertretung in Deutschland.

Landesspezifischer Hinweis:
Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass sich die Lage in Thailand nach der am 19.09.2006 erfolgten Übernahme der Regierungsgewalt durch das Militär vollständig beruhigt hat. Reisen im Lande und außer Landes sind problemlos möglich. Anfang Dezember 2006 wird das seit dem 19.09.2006 geltende Kriegsrecht in 41 der 76 Provinzen, darunter Bangkok, aufgehoben. Unter Kriegsrecht verbleiben die drei südlichen Unruheprovinzen, die Grenzprovinzen und weitere Provinzen im Norden (darunter Chiang Mai) und Nordosten des Landes.
Nach einer Anschlagsserie in der Stadt Yala am 14. Juli 2005 erklärte die thailändische Regierung am 20. Juli 2005 den "besonderen Notstand" für die drei südthailändischen Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani.
Seit Anfang 2004 verzeichnet der Süden Thailands eine Welle von Anschlägen radikaler Angehöriger der muslimischen Bevölkerungsminderheit gegen staatliche Einrichtungen, worauf die thailändischen Sicherheitskräfte mit Härte reagierten.
Am 16.09.2006 kamen bei 6 koordinierten Bombenanschlägen im Zentrum der Stadt Hat Yai (Provinz Songkhla) 4 Menschen ums Leben. Darunter befand sich auch erstmals ein kanadischer Staatsangehöriger. Für Thailand muss daher von einer erhöhten Gefahr terroristischer Attentate ausgegangen werden. Ziel dieser Attentate dürften in erster Linie Einrichtungen der thailändischen Sicherheitskräfte oder allgemein des thailändischen Staates sein. Aber auch beliebte Tourismusziele und Urlaubszentren, die Verkehrsinfrastruktur (z.B. Flughäfen) sowie große Einkaufszentren können davon nicht ausgeschlossen werden, insbesondere weil mehrere Terrorgruppen Anschläge auch gegen touristische Reiseziele angedroht hatten. Bisher gab es in Thailand jedoch -keine- Anschläge ausser in den unter Notstandsrecht stehenden Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani sowie in der benachbarten Provinz Songhla.

Von Reisen in und durch die unter Notstandsrecht stehenden Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani sowie die in der Nachbarschaft liegende Provinz Songhkla an der Grenze zu Malaysia, die südlichsten Provinzen Thailands, wird aufgrund der anhaltenden Unruhen dringend abgeraten.

Bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Antritt der Reise über eventuelle Änderungen der Einreisebestimmungen bei der zuständigen Vertretung des Urlaubslandes oder beim Auswärtigen Amt unter www.auswaertiges-amt.de. Die Kontaktadressen der Ländervertretungen finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Impfbestimmungen:
Es bestehen keine Impfvorschriften bei der Direkteinreise aus Europa. Bei der Einreise aus einem Infektionsgebiet muss eine Gelbfieber-Impfbescheinigung vorliegen. Ausgenommen sind Kinder unter einem Jahr.

Bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Antritt der Reise über eventuelle Änderungen der Impfbestimmungen. Aktuelle Auskünfte erteilt der wissenschaftliche Informationsdienst des Tropeninstituts München unter www.fitfortravel.de.

Impfempfehlungen:
Generell: Hepatitis-A/Tetanus/Diphtherie. In Risikogebieten/bei Risikogruppen: Hepatitis-B/Typhus /Tollwut/japanische Enzephalitis.
Es besteht ganzjährig ein hohes Malariarisiko in den Grenzgebieten im Nordwesten zu Myanmar (Provinz Tak) und im Südosten zu Kambodscha (Provinz Trat). Des Weiteren besteht ein Risiko in den übrigen Gebieten, insbesondere im Hügelland und in Waldgebieten an der internationalen Grenze, als auch in den Touristengebiete im Goldenen Dreieck, der Küsten, Khao Sok National Park und auf einigen Inseln (z.B. Ko Chang und Ko Mak vor Trat). Während der Regenzeit von Mai bis Oktober ist dieses Risiko noch erhöht. Bangkok, Chanthaburi, Chiang Mai, Pattaya, Chiang Rai, Phuket und Ko Samui gelten als malariafrei. Prophylaktische Maßnahmen sowie Notfallmedikation sollten vor Reisebeginn mit dem Arzt abgesprochen werden. Darüber hinaus sollte auf guten Mückenschutz durch langärmelige Kleidung, Sprays und Moskitonetze geachtet werden.
Asien gilt als der Kontinent mit den meisten Tollwuterkrankungen. Der Hauptüberträger der Tollwut ist der Hund. Zum Personenkreis der so genannten Risikogruppe gehören neben Waldarbeitern, Personen mit häufigem Tierkontakt und Tierärzten Rucksackreisende. Der Reisende kann sich durch eine Impfung gegen Tollwut schützen. Als wichtigste Verhaltensmaßnahme für Reisende gilt aber, freilaufende Tiere nie zu streicheln oder zu berühren. Bei Bissverletzungen oder im Falle von Blut- bzw. Speichelkontakt durch streunende Tiere sollte sofort ein Arzt bzw. medizinische Hilfe aufgesucht werden.
In den vergangenen Wochen wurden Dengue Fieber-Erkrankungen vor allem aus der Provinz Chaiyaphum berichtet. Einige Patienten mussten zur Behandlung in Krankenhäuser eingewiesen werden. Durch das tropische Monsunklima stehen für viele Insekten, wie z.B. Mücken vermehrt Brutplätze zur Verfügung. Dadurch nimmt die Anzahl der Überträgermücken zu. Reisende sollten daher gute Mückenschutzmaßnahmen durchführen, da das Dengue Fieber durch tag- und nachtaktive Mücken übertragen wird. Dazu gehören u.a. das Tragen von Haut bedeckender Kleidung und das Auftragen von Mücken abweisenden Cremes, Lotionen oder Sprays auf unbedeckten Hautstellen, als auch das Schlafen unter Mückennetzen oder auch das Verwenden von Insektenabtötende und -abweisende Mittel in Form von Aerosolen, Verdampfern, Kerzen, Räucherspiralen, Steckern u.ä. im Wohn- und insbesondere Schlafbereich.
Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Daher sollten sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen stets durchgeführt werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

Bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Antritt der Reise über eventuelle Änderungen der Impfempfehlungen. Aktuelle Auskünfte erteilt der wissenschaftliche Informationsdienst des Tropeninstituts München unter www.fitfortravel.de.

Geographische Lage:
Länge: 98,4° östl. Länge Breite: 7,9° nördl. Breite

Amtssprache: Thai
Währung: Baht
Landesvorwahl: 0066
Zeitverschiebung: MEZ +6h
Stromversorgung/-spannung: 220 Volt, 50 Hertz, ein Adapter ist erforderlich

Adresse der Botschaft:

Botschaft des Königreichs Thailand
12163 Berlin
Lepsiusstraße 64- 66
Tel.: +49 30 794810
Fax: +49 30 79481511
thaiber@snafu.de, thaiber@berlin.snafu.de
www.thaiembassy.de

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