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Sal

Santa_maria

Sal, die touristische, die kleine, die trockene, mit weissen Sandstränden, oft wird sie verglichen mit der kanarischen Schwester-Insel Fuerteventura.

Beim  Landeanflug auf die Insel Sal glaubt man, auf einer goldgelbenen Sandperle inmitten des türkisblauen Meeres zu landen. Denn auf Sal gibt es vor allem eines: Sand. Wüsten, Trockentäler. Aber auch kleine Oasen, Salinen und stille Vulkane prägen das Bild des Eilands. Lange Zeit war die Insel Zentrum des Salzabbaus, deshalb auch der Name „Sal“ (Salz), der aber mittlerweile fast nur noch für den Eigenbedarf und touristisch genutzt wird.

Der starke Passatwind, der von November bis Juni weht, macht die Insel zum Eldorado für Surfer. Durch den Internationalen Flughafen auf Sal und aufstrebende Tourismusprojekte, die ebenfalls Arbeitsplätze geschaffen haben, hat Sal mittlerweile eine Bevölkerungszahl von 20.000 Menschen erreicht. Davon sind nur 10% älter als 40 Jahre.
Die höchste Erhebung der Insel ist der Monte Grande mit nur 405 Metern Höhe. Insgesamt ist die Insel sehr flach, deshalb haben Wolken kaum eine Chance über ihr zu verweilen und es regnet so gut wie nie – also: Sonne, Sonne, Sonne… und kilometerlange Sandstrände.

In Espargos im Landesinneren der Insel, Standort des Internationalen Flughafens und Hauptstadt der Insel, findet man alles, was praktisch und wichtig ist: Banken, ein Gesundheitszentrum, die Hauptpost, ein Hotel, einige Pensionen, Bars, Internetcafés und Restaurants, und natürlich Geschäfte aller Art.

Wenige Kilometer westlich von Espargos liegt die Hafenstadt Palmeira. Hier spielt sich ein Großteil des Im- und Exports auf dem Wasserweg der Inseln ab. Ansonsten ist Palmeira ein Ort mit Bars und Restaurants, dessen architektonisches Bild zumindest im Norden noch deutlich portugiesische Züge hat. Für Taucher sei noch erwähnt, dass es circa 5 km nördlich von Palmeira fantastische unterseeische Höhlen und Riffe, wie beispielsweise das Olho Azul zu erkunden gibt.

Der Ort Pedra Lume (feuriges Gestein) ist vor allem für seinen Salzsee (Saline) bekannt, einem niedrigen Vulkankrater, der unter dem Meeresspiegel liegt. Salzabbau gibt es heute nur mehr in geringem Umfang, und es leben nur noch ein paar Fischer in dem kleinen, verlassenen Ort. Außerdem kann man neuerdings ein Salzkurbad in der Saline in einigen der Salzseen gegen Eintritt genießen. Es sind Duschen vorhanden.

Die Stadt Santa Maria hat sich rege entwickelt. Hier gibt es große, luxuriöse Hotelanlagen, wo die Gäste europäischer Standard erwartet, inklusive Animation, verschiedene Abend- und Sportprogramme (Tauch-, Surf-, Wasserski- oder Reitkurse) und dergleichen mehr. Dies hat seine Gründe: Santa Maria bietet mit seinen kilometerlangen und bis zu 200 Meter breiten Stränden wahrscheinlich die idealsten Bedingungen für einen klassischen Strandurlaub. Das Wahrzeichen der kleinen Stadt mit ihren kleinen Restaurants, Läden und pastellfarbenen Häuschen ist zweifelsfrei das Waagehaus am alten Hafenkai, wo früher das Salz abgewogen wurde und man heute Souvenirläden findet. Die Fischer kann man nach wie vor am Hafenkai beim Bringen und Ausnehmen ihres Fanges beobachten.


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