MY Seawolf Dominator

MY Seawolf-Dominator ist ein 42 m langes und 8,5 m breites Holzschiff und wurde im Jahre 2007 speziell für Tauchsafaris gebaut. Das Schiff bietet Platz für 24 Gäste in 12 Kabinen.

Ausstattung

MY Seawolf-Dominator verfügt über 12 Doppelkabinen und bietet Platz für 24 Taucher. Bei den Sudan-Safaris ist der Platz auf 22 Taucher begrenzt.
Der klimatisierte Salon lädt zum Relaxen ein, das Restaurant ist ausgestattet mit zwei großen Tischen an denen alle Gäste einen Platz finden.
Das Deck auf dem Hauptdeck ist gemütlich ausgestattet und bietet ausreichend Raum zum Relaxen und zur Unterhaltung mit DVD und Musik. Zusätzlich gibt es eine Shisha Ecke, die teilweise überdacht ist. Auf dem Sonnendeck stehen Ihnen Liegen zum Sonnenbaden zur Verfügung.

Kabinen

Das Schiff verfügt über insgesamt 12 Kabinen. 8 dieser Kabinen entsprechen einer Doppelkabine mit getrennten Betten und befinden sich Unterdeck. Auf dem Oberdeck befinden sich zwei weitere Doppelkabinen, einmal mit getrennten Betten und einmal mit einem Doppelbett. Eine Suite mit Doppelbett befindet sich auf dem Hauptdeck. Alle Kabinen verfügen über ein eigenes Badezimmer mit Dusche/WC, Minibar, Sound System und individuell einstellbarer Klimaanlage.
 

Verpflegung: Vollpension

Im Restaurant werden Ihnen täglich 3 Mahlzeiten von internationalen und nationalen Gerichten in Buffetform serviert. Kaffee, Tee, Trinkwasser und Softdrinks stehen ihnen zur Verfügung. Wein und Bier sind kostenpflichtig erhältlich.
 

Tauchdeck

Auf dem Tauchdeck stehen 4  Bänke, hier finden 24 Taucher ausreichend Platz zum Verstauen der Tauchausrüstung, sowie eine Ladestationen und zwei Stehtische für das Montieren des Equipments.
 

Nitrox: möglich in Ägypten und Sudan mit Zuschlag (Änderungen vorbehalten)
 

Tauchsafari Routen

Südtouren, St. John's, Marineparktouren, Brothers Island, Daedalus Reef, Nord  Wrack Touren

Tauchgebiete

Ägypten - Nord Wrack Route ab Hurghada

Einwöchige Safari mit Start und Ende in Hurghada. Eine Wracksafari ist immer etwas ganz besonderes. Hier treffen spektakuläre Tauchgänge auf Geschichte und oft auch auf Tragödien.

Eine Garantie auf den Routenverlauf kann nicht gegeben werden. Das Anfahren der verschiedenen Plätze ist abhängig von den Wetterverhältnissen (raue See) und dem Können und Wünschen der Taucher. Diese Routenbeschreibung ist allgemein gehalten, es kann bei den verschiedenen Schiffen zu Abweichungen der Safarirouten kommen.

Wracktauchen: Für das Durchtacuhen eines Wracks wird ein Wracktauch - Speciality benötigt. Verfügen Sie über kein Wrack Special, kann das Wrack nur von außen betaucht werden.

SS. Thistlegorm:

Eines der bekanntesten und beliebtesten Wracks im Roten Meer ist sicherlich die SS Thistlegorm. 1956 von Jacques Cousteau wiederentdeckt, bietet das Wrack einmalige Tauchgänge mit vielfältigen Meerestieren und spektakulären Laderäumen mit Relikten des Zweiten Weltkriegs. Beim Tauchen kann man unter anderem Lkw und Motorräder entdecken. Sehenswert sind auch das Heck mit den Maschinengewehren und die Lokomotive auf dem Meeresgrund neben dem Wrack.

“Thistlegorm”. Der 127 m lange bewaffnete Superfrachter wurde 1940 in Sunderland/England fertig gestellt. Es war eines mehrerer Schwesternschiffe und im Besitz der Reederei Albyn Line. Auf ihrer letzten Reise war sie Mitglied eines Schiffskonvois, der Nachschub für die in Nordafrika kämpfenden britischen Truppen im Zweiten Weltkrieg geladen hatte. Bereits seit zwei Wochen ankerte das Schiff an der Position "Safe Anchorage F" am Sha'ab Ali und wartete auf weitere Instruktionen, bevor es in der Nacht des 6. Oktober 1941 von deutschen Heinkel-Fliegerbombern unter Beschuss genommen wurde. Es bestehen Vermutungen, dass das Ziel der Deutschen ursprünglich die “Queen Mary” war. Zwei Bomben zerstörten die Brücke und drangen bis zum vierten Laderaum ein. In Folge kam es zur Explosion der geladenen Munition, die das Schiff nahezu in zwei Teile bersten liess und führte sein rasches Sinken herbei. Die Überlebenden fanden Rettung auf der “HMS Carlisle” und wurden nach Suez gebracht. 4 von 39 Crewmitgliedern und 5 der 9 Royal Navy Offiziere fanden den Tod  - die “Thistlegorm” wurde zum Kriegsfriedhof.

Little Gubal:

Hier liegt das sehr schön bewachsene Wrack der Ulysses zwischen 5 und 27 Meter Tiefen. Am Bluff Point gibt es eine sehenswerte Steilwand mit kleinen Überhängen und traumhaften Bewuchs.

Abu Nuhas:

Am Grunde der Nordwestspitze von Sha’ab Abu Nuhas ruht die bekannte “Giannis D.” Ursprünglich als “Shoyo Maru” vom Stapel gelaufen, trug sie zwischenzeitlich auch die Namen “Dana” und “Markos”. Holzbeladen startete der 100 m lange griechische Frachter vom kroatischen Hafen Rijeka mit Kurs auf Saudi-Arabien. Das Schiff lief am 19. April 1983 mit voller Kraft voraus in die nordwestlichen Klippen des Riffs und zerbrach beim gewaltigen Aufprall.

Rosalie Moller:

Wenn es die Wetter- und Strömungsverhältnisse erlauben, kann auch die Rosalie Moller betaucht werden. Das legendäre Wrack liegt in der Straße von Gubal und gilt als eines der schönsten Wracks im Roten Meer. Tausende Glasfische, viele Makrelen, Rotfeuerfische und Zackenbarsche sind hier beheimatet. Mit über 100 Metern Länge bietet das Wrack viel Raum für Entdeckungen. Aufgrund der Tiefe – zwischen 20 und 50 Metern, ist das Wrack für Anfänger und unerfahrene Taucher weniger geeignet.

Ägypten - Nordtour inklusive Straße von Tiran

Diese einwöchige Safari startet und endet in Hurghada. Getaucht wird unter anderem an folgenden Tauchplätzen: Umm Gamar - Shaab El Erg - Abu Nuhas - Ras Mohammed - Shaab Mahmoud - Shag Rock (Sarah) - Thistlegorm - Gubal

Eine Garantie auf den Routenverlauf kann nicht gegeben werden. Das Anfahren der verschiedenen Plätze ist abhängig von den Wetterverhältnissen (raue See) und dem Können und Wünschen der Taucher. Diese Routenbeschreibung ist allgemein gehalten, es kann bei den verschiedenen Schiffen zu Abweichungen der Safarirouten kommen.

SS. Thistlegorm:

Eines der bekanntesten und beliebtesten Wracks im Roten Meer ist sicherlich die SS Thistlegorm. 1956 von Jacques Cousteau wiederentdeckt, bietet das Wrack einmalige Tauchgänge mit vielfältigen Meerestieren und spektakulären Laderäumen mit Relikten des Zweiten Weltkriegs. Beim Tauchen kann man unter anderem Lkw und Motorräder entdecken. Sehenswert ist auch das Heck mit den Maschinengewehren und die Lokomotive auf dem Meeresgrund neben dem Wrack. Finger weg von herumliegender Munition!

Abu Nuhas:

Das Riff Abu Nuhas ist berühmt für seine Wracks. An diesem Riff sind einige Schiffe gescheitert und 4 Wracks sind heute hier betauchbar.
z.B. die Giannis D.:
Der griechische Frachter Giannis D. lief am 19.3.1983 auf das Riff und sank innerhalb kurzer Zeit. Das Wrack liegt in max. 27 m Tiefe und ist üppig mit Stein- und Weichkorallen bewachsen. In der Mitte ist das Wrack völlig auseinander gebrochen, aber der vordere Bugteil ist recht gut erhalten und kann auch leicht betaucht werden. Die 45 Grad schräge Lage des Bugteiles wirkt manchmal irritierend, und der Taucher muss sich bewusst machen, dass nicht er, sondern das Schiff schräg liegt.
Oder die Carnatic:
Das Unglück begann am 13.9.1869 als der Dampfsegler Carnatic auf das Riff lief. Sie sank 2 Tage später als das Wetter umschlug. Nun liegt sie in 24m Tiefe. Die hölzernen Decks sind im Laufe der Zeit verrottet, nur noch die Stahlrahmen - heute über und über mit Weichkorallen bewachsen - trotzten den 130 Jahren im Meer. Sie bieten wunderschöne Fotomotive, und das Durchtauchen des Rumpfes erinnert an einen Gang durch Arkaden.

Straße von Tiran:

Die beliebten Riffe der Straße von Tiran: Jackson, Woodhouse, Thomas und Gordon Reef, versprechen abwechslungsreiche Tauchgänge. Am Jackson Riff brummt das Leben mit Schildkröten, Anthias, Barschen und zahlreichen Füsilieren. Ein wunderbarer Bewuchs mit Weichkorallen bezaubert jeden Taucher. Mit etwas Glück sind auf der Riffaußenseite oder am Gordon Reef Hammerhaie zu sehen. Woodhouse und Gordon begeistern mit Steilwänden, dem berühmten Thomas Canyon und schönen Gorgonien.

Ras Mohamed (Shark & Yolanda):

Der Nationalpark Ras Mohammed bietet traumhafte Tauchplätze. Zum Beispiel das Jolanda Reef und das Shark Reef. Die beiden Riffe stehen auf einem Plateau, welches 20 m tief ist. Die Plateaukanten fallen dann ab auf mehr als 200 m Tiefe. Der Tauchplatz liegt an der Südspitze der Sinai-Halbinsel und verspricht vielfältige Highlights für Taucher. Die bodenlose Steilwand am Shark Reef ist wunderschön mit bunten Weichkorallen bewachsen. Besonders in den Sommermonaten wimmelt es hier von Fisch. Schwärme von Barschen, Makrelen und Fledermausfischen tummeln sich im tiefen Blau an der Riffkante. Mit etwas Glück lassen sich auch Grauhaie und Barrakudas blicken. Yolanda Reef ist nach dem hier gesunkenen Frachtschiff benannt. Das Schiff selbst ist in große Tiefen abgerutscht, seine Fracht liegt noch am Riff zwischen bunten Korallen verstreut: Toiletten, Badewannen und sogar ein Auto gehören zu den Attraktionen. Nicht selten sind hier auch Schildkröten, Drachenköpfe und Krokodilsfische unterwegs.

Ägypten - Nord Brother Island Safari

7 Tage Safari sie startet ab Hurghada oder Marsa Galib und beinhaltet die Brother Island und auch einiges an Wracks  von der Nordtour.Wenn die Tour in Marsa Galib startet dann muss sie in Hurghada enden, oder umgekehrt.

Für die Teilnahme an einer Marineparksafari sind mindesten 50 geloggte Tauchgänge erforderlich.

Eine Garantie auf den Routenverlauf kann nicht gegeben werden. Das Anfahren der verschiedenen Plätze ist abhängig von den Wetterverhältnissen (raue See) und dem Können und Wünschen der Taucher. Diese Routenbeschreibung ist allgemein gehalten, es kann bei den verschiedenen Schiffen zu Abweichungen der Safarirouten kommen.

Die Brother Islands gehören zweifelsohne zu den weltbesten Tauchplätzen. Steil aus großer Tiefe emporragend, liegen zwei kleine Inseln, der Big Brother und der Little Brother, einsam in offener See, etwa 140 km von der Küste Safagas entfernt. Am "kleinen Bruder", der nur von ein paar Seevögeln bevölkert wird, erwarten den Taucher Steilwände der Superlative: riesige Gorgonien, üppige Weichkorallen sowie unzählige Steinkorallen bieten eine atemberaubende Formenfülle und Farbenpracht.

Für Wrackliebhaber ist auch einiges dabei: Thistlegorm, Rosalie Moller sowie Abu Nuhas und Ras Mohammed.

SS. Thistlegorm:

Eines der bekanntesten und beliebtesten Wracks im Roten Meer ist sicherlich die SS Thistlegorm. 1956 von Jacques Cousteau wiederentdeckt, bietet das Wrack einmalige Tauchgänge mit vielfältigen Meerestieren und spektakulären Laderäumen mit Relikten des Zweiten Weltkriegs. Beim Tauchen kann man unter anderem Lkw und Motorräder entdecken. Sehenswert ist auch das Heck mit den Maschinengewehren und die Lokomotive auf dem Meeresgrund neben dem Wrack. Finger weg von herumliegender Munition!

Abu Nuhas:

Der Schiffsfriedhof von Abu Nuhas in der Straße von Gubal beherbergt vier Wracks, die in moderaten Tiefen liegen. Die Giannis D, Carnatic, Chrisoula K und Kimon M sind reich mit farbenprächtigen Korallen bewachsen und bilden künstliche Riffe für zahlreiche Fische, Garnelen, Oktopusse und Muränen. Hier sind interessante Tauchgänge garantiert, denn jedes der Wracks ist anders.

Brothers:

Haie, Wracks und Steilwände – hier gibt es fast nichts, was es nicht gibt. Die bekannte Fuchshai-Putzerstation an Little Brother, Grauhaie, Hammerhaie und Longimanus sorgen für erlebnisreiche Tauchgänge. Die spektakulären Drop-Offs sind voll mit Weichkorallen, ebenso wie die beiden Wracks Numidia und Aida an Big Brother.

Ägypten - Daedalus Fury Shoals Safari

Diese einwöchige Safari startet und endet in der Regel in Port Ghalib. Diese Route zählt schon zu den absoluten Highlights im Roten Meer.

Für die Teilnahme an einer Marineparksafari sind mindesten 50 geloggte Tauchgänge erforderlich.

Eine Garantie auf den Routenverlauf kann nicht gegeben werden. Das Anfahren der verschiedenen Plätze ist abhängig von den Wetterverhältnissen (raue See) und dem Können und Wünschen der Taucher. Diese Routenbeschreibung ist allgemein gehalten, es kann bei den verschiedenen Schiffen zu Abweichungen der Safarirouten kommen.

Shaab Claudio:

Das Tauchen ist hier wegen der geringen Tiefe und wenigen Strömung sehr entspannt. Ein kleines Höhlensystem, das sehr leicht zu betauchen ist, lockt mit großartigen Lichtspielen und ist ideal für Fotografen. Ein schöner Hartkorallengarten, Muränen und große Napoleons machen den Tauchplatz zusätzlich sehenswert. Sha’ab Sataya ist auch bekannt als “Dolphin House“ und liegt im Süden der Fury Shoals. Das hufeisenförmige Riff umfasst eine riesige Lagune in der sich regelmäßig Delphine tummeln. Besonders beim Schnorcheln bietet sich hier die Möglichkeit, unvergessliche Momente mit den verspielten Meeressäugern zu erleben. Auch für Nachttauchgänge ist das Riff gut geeignet.

Elphinstone:

Dieses Riff gehört zweifelsohne zu den schönsten Riffen Ägyptens. Allein die Nordspitze und die Südspitze des Riffs sind jeweils einen Tauchgang für sich wert. Elphinstone hat wunderschöne Plateaus und Steilwände, die mit Gorgonien, Drahtkorallen, schwarzen Korallen und Weichkorallen bewachsen sind. Aufgrund der exponierten Lage des Riffs darf mit Großfischen gerechnet werden. Nicht selten kann man hier auf Weisspitzenriffhaie, Grauhaie, Hammerhaie, Barrakudas und Delphine stoßen.

Daedalus:

Dieses Riff liegt 180 km südlich der Brother Islands mitten im Roten Meer. An seiner Ost und Westseite fallen die Steilwände nahezu senkrecht ab. Im Norden zieht sich das Riff über einen Steilhang in die Tiefe. Die Wände des Riffs sind bis 20m mit einem Arrangement von wundervollen Weichkorallen bedeckt, so dass die eigentliche Wand darunter schon fast gar nicht mehr zu erkennen ist. Ab einer Tiefe von 25 m fällt der Blick auf riesige Gorgonien. Auch Haibegegnungen sind nicht selten und manchmal trifft man sogar auf grosse Hammerhaischulen.

Ägypten - Marinepark Süd Tour

Diese einwöchige Safari startet und endet in der Regel in Port Ghalib. Diese Route zählt schon zu den absoluten Highlights im Roten Meer.

Es werden die Tauchplätze Daedalus – Zabargat – Rocky Island und einige Schiffe fahren auch noch die St. John`s an.

Für die Teilnahme an einer Marineparksafari sind mindesten 50 geloggte Tauchgänge erforderlich.

Eine Garantie auf den Routenverlauf kann nicht gegeben werden. Das Anfahren der verschiedenen Plätze ist abhängig von den Wetterverhältnissen (raue See) und dem Können und Wünschen der Taucher. Diese Routenbeschreibung ist allgemein gehalten, es kann bei den verschiedenen Schiffen zu Abweichungen der Safarirouten kommen.

Elphinstone:

Das Riff ist bekannt für seine beiden Plateaus an der Nord- bzw. Südseite mit guten Chancen auf Hammerhai-Begegnungen. Ein häufiger Besucher unter den Tauchbooten ist der neugierige Weißspitzenhochseehai (Longimanus). Großartiger Korallenbewuchs, Napoleons und Schildkröten machen die Fahrt zum Elphinstone Reef zu einem Highlight der Tour.

Daedalus:

Dieses Riff liegt 180 km südlich der Brother Islands mitten im Roten Meer. An seiner Ost und Westseite fallen die Steilwände nahezu senkrecht ab. Im Norden zieht sich das Riff über einen Steilhang in die Tiefe. Die Wände des Riffs sind bis 20m mit einem Arrangement von wundervollen Weichkorallen bedeckt, so dass die eigentliche Wand darunter schon fast gar nicht mehr zu erkennen ist. Ab einer Tiefe von 25 m fällt der Blick auf riesige Gorgonien. Auch Haibegegnungen sind nicht selten und manchmal trifft man sogar auf grosse Hammerhaischulen.

Zabargad:

Rund um die etwa 3,5 km lange Insel Zabargad gibt es interessante Tauchplätze. Ein namenloses Wrack mit 70 m Länge liegt zwischen 1 und 24 Meter auf dem Sandgrund, bei Ebbe ragt der Mast über das Wasser hinaus. Es besteht die Möglichkeit, die Brücke und den Maschinenraum zu erkunden. Ein Hartkorallengarten auf der Westseite sowie ein bunt bewachsenes Plateau im Süden bieten Vielfalt pur.

Rocky Island:

Diese große, bergige Insel verfügt über ein Tauchgebiet, das sich insbesondere durch seine Vielseitigkeit auszeichnet. Hier kann man entlang von Steilwänden tauchen, über Drop Offs schweben, an den Abbruchkanten Freiwasser-Feeling erleben, im geschützten Flachbereich Korallentürme umrunden und Einbuchtungen erkunden, Fische beobachten oder einfach im Vorbeischwimmen diesen einzigartigen Korallengarten bewundern.

Ägypten - Marinepark Tour Nord

Diese einwöchige Safari startet und endet in der Regel in Port Ghalib. Diese Route zählt schon zu den absoluten Highlights im Roten Meer.

Es werden die Tauchplätze  Brother Island – Deadalus – Elphinstone

Für die Teilnahme an einer Marineparksafari sind mindesten 50 geloggte Tauchgänge erforderlich.

Eine Garantie auf den Routenverlauf kann nicht gegeben werden. Das Anfahren der verschiedenen Plätze ist abhängig von den Wetterverhältnissen (raue See) und dem Können und Wünschen der Taucher. Diese Routenbeschreibung ist allgemein gehalten, es kann bei den verschiedenen Schiffen zu Abweichungen der Safarirouten kommen.

Brother Islands

Die Brother Islands gehören zweifelsohne zu den weltbesten Tauchplätzen. Steil aus grosser Tiefe emporragend, liegen zwei kleine Inseln, der Big Brother und der Little Brother, einsam in offener See, etwa 140 km von der Küste bei Safaga entfernt. Am "kleinen Bruder", der nur von ein paar Seevögeln bevölkert wird, erwartet den Taucher Steilwände der Superlative: riesige Gorgonien, üppige Weichkorallen sowie unzählige Steinkorallen bieten eine atemberaubende Formenfülle und Farbenpracht. Auch der Fischreichtum ist enorm: Thunfisch- und Makrelenschwärme, Napoleonfische, Muränen und alle möglichen Arten von Korallenfischen erfreuen jeden Taucher. An der Nordspitze ziehen die Hammerhaie und Grauhaie im Blauen ihre Kreise. Auch Fuchshaie, Seidenhaie und Riffhaie patrouillieren am Drop Off entlang. Mantas und Delphine lassen sich auch ab und zu mal blicken und stellen sicherlich einen Höhepunkt dar.

Etwa einen Kilometer nördlich vom Little Brother liegt der "grosse Bruder". An seiner Westseite, etwa in der Mitte der Insel, befindet sich der Leuchtturm. Bei wenig Wind ist es möglich, das an der Nordseite in 10 bis ca. 80 m tief liegende Wrack "NUMIDIA" zu betauchen. Das 150 m lange Dampffrachtschiff hatte Eisenbahnräder und Achsen geladen und ging am 21. Juli 1901 unter. Das gesamte Wrack ist überaus reichhaltig mit Hart- und Weichkorallen bewachsen.
Ein absoluter Tauchertraum! Westlich der Nordspitze befindet sich noch ein zweites Wrack, die "AIDA", die am 15.9.1957 unterging. Das Wrack ist zerbrochen und der Rumpf beginnt auf 30 m Tiefe und setzt sich fort bis ca. 60 m. Es ist ebenfalls wunderschön bewachsen und unbedingt einen Besuch wert. Auch am grossen Bruder sind die Steilwände absolut gigantisch bewachsen und Grossfische sind wie beim "kleinen Bruder" auch hier zu anzutreffen.

Elphinstone:

Das Riff ist bekannt für seine beiden Plateaus an der Nord- bzw. Südseite mit guten Chancen auf Hammerhai-Begegnungen. Ein häufiger Besucher unter den Tauchbooten ist der neugierige Weißspitzenhochseehai (Longimanus). Großartiger Korallenbewuchs, Napoleons und Schildkröten machen die Fahrt zum Elphinstone Reef zu einem Highlight der Tour.

Daedalus:

Dieses Riff liegt 180 km südlich der Brother Islands mitten im Roten Meer. An seiner Ost und Westseite fallen die Steilwände nahezu senkrecht ab. Im Norden zieht sich das Riff über einen Steilhang in die Tiefe. Die Wände des Riffs sind bis 20m mit einem Arrangement von wundervollen Weichkorallen bedeckt, so dass die eigentliche Wand darunter schon fast gar nicht mehr zu erkennen ist. Ab einer Tiefe von 25 m fällt der Blick auf riesige Gorgonien. Auch Haibegegnungen sind nicht selten und manchmal trifft man sogar auf grosse Hammerhaischulen. ist. Ab einer Tiefe von 25 m fällt der Blick auf riesige Gorgonien. Auch Haibegegnungen sind nicht selten und manchmal trifft man sogar auf grosse Hammerhaischulen.

Ägypten - St. John`s Safari – Tiefer Süden

Diese einwöchige Safari startet und endet in Port Ghalib, getaucht wird unter anderem an folgenden Tauchplätzen:

Shaab Samadai - Shaab Sharm - Wadi Gimal - Shaab Maksur - Shaab Claude - Shaab Malahi - Sataya (Dolphin Reef) - Sirnaka - St. John's

Die Strecken, die auf der St. John's Safari zurückgelegt werden, sind recht groß und werden größtenteils in der Nacht zurückgelegt.

Eine Garantie auf den Routenverlauf kann nicht gegeben werden. Das Anfahren der verschiedenen Plätze ist abhängig von den Wetterverhältnissen (raue See) und dem Können und Wünschen der Taucher. Diese Routenbeschreibung ist allgemein gehalten, es kann bei den verschiedenen Schiffen zu Abweichungen der Safarirouten kommen.

John’s:

Tief im Süden von Ägypten liegen die abwechslungsreichen Tauchplätze von St. John’s. Viele Riffe in unterschiedlichen Größen erheben sich aus dem Meer. Eine Besonderheit ist das Höhlensystem Cave Reef. Einzigartige, von Lichtstrahlen beleuchte Gänge lassen Taucherherzen höherschlagen.

Teilnahme Voraussetzung für Tauchgänge an den St. John`s Riffen sind 50 geloggte Tauchgänge!

Big Gota St. John's - Dieses Riff verfügt über Steilwände, die hauptsächlich mit beigen Weichkorallen bewachsen sind. An der Südseite gibt es kleines Plateau: hier warten einige Fischschulen, kleine Höhlen und ein schöner Korallenbewuchs auf den Taucher.

Habili St. John's - Das "Habili" ist ganz klein und lässt sich sicherlich während eines Tauchganges 2- bis 3-mal umrunden. An seinen Steilwänden sind auch hier Haibegegnungen möglich und dieses kleine Juwel besticht den Taucher mit einer traumhaften Unterwasserwelt. Ein Toptauchplatz!

Little Gota St. John's - Auch dieses kleine Riff, welches man in einem Tauchgang umrunden kann, verfügt über schön bewachsene Steilwände. Hier findet man schon auf 6 m schwarze Korallen. Auch hier sind Haibegegnungen möglich und auch Mantas sind hier schon gesichtet worden

Fury Shoal:

Ein Potpourri aus verschiedenen Riffen und Tauchplätzen kennzeichnen die Fury Shoals. Plateaus, Steilwände, Korallengärten und Höhlen mit unglaublicher Fischvielfalt gibt es auf kurzen Fahrtstrecken zu erkunden.

Shaab Claude - Dieses Riff zu betauchen macht Spass! Man findet hier Höhlen, Nischen, Durchbrüche und Canyons. Die Unterwasserlandschaft ist einfach fantastisch!

Shaab Malahi - Der Name des Riffes bedeutet "Spielplatz" und genauso viel Spass macht es auch hier zu tauchen. Das Riff ist so zerklüftet, dass der Taucher durch viele Canyons, Durchbrüche und Höhlen tauchen kann. Hier wachsen so traumhafte Hartkorallen, dass man sich fühlt wie im Märchenland.

Ägypten - Wrack Safari mit SS -Turkia

Diese einwöchige Safari startet und endet in Hurghada. Getaucht wird unter anderem an folgenden Tauchplätzen:

Thistlegorm - Abu Nuhas (Carnatic, Chrisoula K., Giannis D., Kimon M.) - Siyul Kebira - Siyul Sorya - Umm Gamar - El Fanadir

Für die Teilnahme an einer Wracksafari ist ausreichend Taucherfahrung Voraussetzung.

Eine Garantie auf den Routenverlauf kann nicht gegeben werden. Das Anfahren der verschiedenen Plätze ist abhängig von den Wetterverhältnissen (raue See) und dem Können und Wünschen der Taucher. Diese Routenbeschreibung ist allgemein gehalten, es kann bei den verschiedenen Schiffen zu Abweichungen der Safarirouten kommen.

Abu Nuhas

Das Riff Abu Nuhas ist berühmt für seine Wracks. An diesem Riff sind einige Schiffe gescheitert und 4 Wracks sind heute hier betauchbar.

z.B. die Giannis D.:

Der griechische Frachter Giannis D. lief am 19.3.1983 auf das Riff und sank innerhalb kurzer Zeit. Das Wrack liegt in max. 27 m Tiefe und ist üppig mit Stein- und Weichkorallen bewachsen. In der Mitte ist das Wrack völlig auseinander gebrochen, aber der vordere Bugteil ist recht gut erhalten und kann auch leicht betaucht werden. Die 45 Grad schräge Lage des Bugteiles wirkt manchmal irritierend, und der Taucher muss sich bewusst machen, dass nicht er, sondern das Schiff schräg liegt.

Oder die Carnatic:

Das Unglück begann am 13.9.1869 als der Dampfsegler Carnatic auf das Riff lief. Sie sank 2 Tage später als das Wetter umschlug. Nun liegt sie in 24m Tiefe. Die hölzernen Decks sind im Laufe der Zeit verrottet, nur noch die Stahlrahmen - heute über und über mit Weichkorallen bewachsen - trotzten den 130 Jahren im Meer. Sie bieten wunderschöne Fotomotive, und das Durchtauchen des Rumpfes erinnert an einen Gang durch Arkaden.

SS Turkia
Nationalität: Britisch  Typ: Dampf-Frachtschiff
Baujahr: 1909
Länge: 91 m
Breite: 13 m
gesunken: 17. Mai 1941
Position: Golf von Suez
min.Tiefe: 10 m
max.Tiefe: 24 m

Gebaut wurde die SS Turkia

in Hull (England) unter dem Namen LIVORNO  als Dampffrachtschiff. Konstruiert wurde sie von Earles Shipbuilding and Engineering Co.,  mit einer dreifach vergrößerten Dampfmaschine die fähig war,  9.5 Knoten zu erreichen. Nach der Fertigstellung 1910 wurde die SS Livorno in ihrem ersten Jahr vielfältig als Handelsschiff eingesetzt und pendelte zwischen Hull, London und der Adria. 1911 fuhr sie zwischen Hull, Konstantinopel, Novorossick und Odessa sowie zwischen St. Petersburg und Cronstadt. 1916 wurde sie für den Weg Hull-Triest eingesetzt. Mit Beginn des 1. Weltkrieges wurde sie für den Handel zwischen Manchester-Liverpool nach St. Petersburg, Revel/Riga verwendet und sie absolvierte insgesamt 6 Reisen. Nach dem Krieg wurde sie häufig eingesetzt,  um leicht verderbliche Früchte und häufig auch Kohle zu befördern.

Die letzte Fahrt - Was man bisher weiss ist, dass die SS Turkia im Mai 1941 in New York ausgelaufen ist mit dem Zielhafen Piräus in Griechenland. Wegen der Kriegswirren wurde die längere und vermeintlich sicherere Route über das Rote Meer gewählt. Wenige Kilometer vor dem Suezkanal brach in einem der Laderäume ein Feuer aus - andere Berichte sprechen davon, dass die Turkia, ähnlich wie die Thistlegorm, bombardiert worden ist.   

Heute findet man die SS Turkia aufrecht an ihrem letzten Liegeplatz in 24 Meter Tiefe. Die minimale Tiefe beträgt 10 Meter - also ideal für ausgedehnte Erforschungen.Mittlerweile ist das Wrack wunderschön mit Weichkorallen bewachsen.

Fast alle Kabinen des Wracks sind leicht zu erkunden  - der Salon befindet sich unter dem Navigationsraum, der Flur führt in Richtung Ausgang Steuerbord.  Vorratskammern und  Bordküche befinden sich Backbord. Diese Räume sind übersät mit Geschirr und Flaschen.
        

Das Wrack der SS Turkia weist eine ganz außergewöhnliche Vielfalt an Flora und Fauna auf. Schwärme von Glasfischen, Beilbauchfischen und Barrakudas sowie Drachenköpfe, Rotfeuerfische und tausende von himmelblauen Füsilieren sind hier beheimatet.

Thistlegorm

Das mit Abstand berühmteste Wrack im Roten Meer ist die Blaue Distel - “Thistlegorm”. Der 127 m lange bewaffnete Superfrachter wurde 1940 in Sunderland/England fertig gestellt. Es war eines mehrerer Schwesternschiffe und im Besitz der Reederei Albyn Line. Auf ihrer letzten Reise war sie Mitglied eines Schiffskonvois, der Nachschub für die in Nordafrika kämpfenden britischen Truppen im Zweiten Weltkrieg geladen hatte.

Bereits seit zwei Wochen ankerte das Schiff an der Position "Safe Anchorage F" am Sha'ab Ali und wartete auf weitere Instruktionen, bevor es in der Nacht des 6. Oktober 1941 von deutschen Heinkel-Fliegerbombern unter Beschuss genommen wurde

Das künstlich entstandene Riff ist Heimat vieler Meeresbewohner und Schwarmfische. Die “Thistlegorm” ruht mit aufrechtem Kiel fest im Meeresboden. Trotz der großen Verwüstung Achtern sind der mittlere Abschnitt sowie die Laderäume 1 und 2 unbeschadet. Es gibt so viel zu entdecken. Planen Sie mindestens 2 Tauchgänge.

Umm Gamar

Umm Gamar ist ein schmales, lang gezogenes Riff in Nord-Süd Richtung 90 Minuten von Hurghada. Im Norden und Süden befinden sich schmale Plateaus im 20m Bereich. An der Ostseite fällt eine vertikale Wand bis in die stillen Tiefen hinab. Getaucht wird meist am Südplateau (nahe den Bojen) und an der Ostwand. Umm Gamar bedeutet „Mutter des Mondes“ – wahrscheinlich eine Anspielung auf die mondförmige Insel über dem Riff. Unterwasserleben

Auf dem Plateau findet man mit Sicherheit Napoleons, Muränen, Flötenfische, Fledermausfische und Wimpelfischschulen. Weißspitzenriffhaie kreuzen von Zeit zu Zeit bei. Im Februar/März schauen manchmal Mantas vorbei und im September bewachen die Riesendrücker ihre Nester. Bei den Korallentürmen kann man die natürlichen Feinde der Glasfische - Steinfische, Drachenköpfe und Rotfeuerfische – beobachten.

Ägypten - 2 Wochen Marinepark Tour

Zweiwöchige Safari mit Start und Ende in Hurghada oder Port Ghalib - eine Tour der Superlative!
Getaucht wird unter anderem an folgenden Tauchplätzen: Brother Islands - Daedalus Reef - Elphinstone - Shaab Maksur - Shaab Claude - Zabargad Island - Rocky Island - St. John's.

Für die Teilnahme an einer Marineparksafari sind mindesten 50 geloggte Tauchgänge erforderlich.

Eine Garantie auf den Routenverlauf kann nicht gegeben werden. Das Anfahren der verschiedenen Plätze ist abhängig von den Wetterverhältnissen (raue See) und dem Können und Wünschen der Taucher. Diese Routenbeschreibung ist allgemein gehalten, es kann bei den verschiedenen Schiffen zu Abweichungen der Safarirouten kommen.

Brother Islands

Die Brother Islands gehören zweifelsohne zu den weltbesten Tauchplätzen. Steil aus grosser Tiefe emporragend, liegen zwei kleine Inseln, der Big Brother und der Little Brother, einsam in offener See, etwa 140 km von der Küste bei Safaga entfernt. Am "kleinen Bruder", der nur von ein paar Seevögeln bevölkert wird, erwartet den Taucher Steilwände der Superlative: riesige Gorgonien, üppige Weichkorallen sowie unzählige Steinkorallen bieten eine atemberaubende Formenfülle und Farbenpracht. Auch der Fischreichtum ist enorm: Thunfisch- und Makrelenschwärme, Napoleonfische, Muränen und alle möglichen Arten von Korallenfischen erfreuen jeden Taucher.
An der Nordspitze ziehen die Hammerhaie und Grauhaie im Blauen ihre Kreise. Auch Fuchshaie, Seidenhaie und Riffhaie patrouillieren am Drop Off entlang. Mantas und Delphine lassen sich auch ab und zu mal blicken und stellen sicherlich einen Höhepunkt dar. Etwa einen Kilometer nördlich vom Little Brother liegt der "grosse Bruder". An seiner Westseite, etwa in der Mitte der Insel, befindet sich der Leuchtturm. Bei wenig Wind ist es möglich, das an der Nordseite in 10 bis ca. 80 m tief liegende Wrack "NUMIDIA" zu betauchen. Das 150 m lange Dampffrachtschiff hatte Eisenbahnräder und Achsen geladen und ging am 21. Juli 1901 unter. Das gesamte Wrack ist überaus reichhaltig mit Hart- und Weichkorallen bewachsen.
Ein absoluter Tauchertraum! Westlich der Nordspitze befindet sich noch ein zweites Wrack, die "AIDA", die am 15.9.1957 unterging. Das Wrack ist zerbrochen und der Rumpf beginnt auf 30 m Tiefe und setzt sich fort bis ca. 60 m. Es ist ebenfalls wunderschön bewachsen und unbedingt einen Besuch wert. Auch am grossen Bruder sind die Steilwände absolut gigantisch bewachsen und Grossfische sind wie beim "kleinen Bruder" auch hier zu anzutreffen.

Elphinstone

Dieses Riff gehört zweifelsohne zu den schönsten Riffen Ägyptens. Allein die Nordspitze und die Südspitze des Riffs sind jeweils einen Tauchgang für sich wert. Elphinstone hat wunderschöne Plateaus und Steilwände, die mit Gorgonien, Drahtkorallen, schwarzen Korallen und Weichkorallen bewachsen sind. Aufgrund der exponierten Lage des Riffs darf mit Großfischen gerechnet werden. Nicht selten kann man hier auf Weisspitzenriffhaie, Grauhaie, Hammerhaie, Barrakudas und Delphine stoßen.

Daedalus Reef

Dieses Riff liegt 180 km südlich der Brother Islands mitten im Roten Meer. An seiner Ost und Westseite fallen die Steilwände nahezu senkrecht ab. Im Norden zieht sich das Riff über einen Steilhang in die Tiefe. Die Wände des Riffs sind bis 20m mit einem Arrangement von wundervollen Weichkorallen bedeckt, so dass die eigentliche Wand darunter schon fast gar nicht mehr zu erkennen ist. Ab einer Tiefe von 25 m fällt der Blick auf riesige Gorgonien. Auch Haibegegnungen sind nicht selten und manchmal trifft man sogar auf grosse Hammerhaischulen.

Habili St. John's

Das "Habili" ist ganz klein und lässt sich sicherlich während eines Tauchganges 2- bis 3-mal umrunden. An seinen Steilwänden sind auch hier Haibegegnungen möglich und dieses kleine Juwel besticht den Taucher mit einer traumhaften Unterwasserwelt. Ein Toptauchplatz!

Zabargad

Diese große, bergige Insel verfügt über ein Tauchgebiet, das sich insbesondere durch seine Vielseitigkeit auszeichnet. Hier kann man entlang von Steilwänden tauchen, über Drop Offs schweben, an den Abbruchkanten Freiwasser-Feeling erleben, im geschützten Flachbereich Korallentürme umrunden und Einbuchtungen erkunden, Fische beobachten oder einfach im Vorbeischwimmen diesen einzigartigen Korallengarten bewundern.

Rocky Island

Diese karge Insel ist rundum von einem geschlossenen, schmalen Saumriff umgeben. Getaucht werden kann überall, die Wahl des Tauch- und Ankerplatzes ist lediglich von Wind und Strömung abhängig. Das Besondere an Rocky Island ist das Erlebnis, an einem derart im freien Wasser exponierten Riff entlang atemberaubender Steilwände zu tauchen, sowie die Chance, Großfische wie Haie, Manta, Barrakudas oder auch Schwärme von Makrelen zu erleben.

Sudan - 7 Tage Nordtour ab Port Sudan

Eine Garantie auf den Routenverlauf kann nicht gegeben werden. Das Anfahren der verschiedenen Plätze ist abhängig von den Wetterverhältnissen (raue See) und dem Können und Wünschen der Taucher. Diese Routenbeschreibung ist allgemein gehalten, es kann bei den verschiedenen Schiffen zu Abweichungen der Safarirouten kommen.

Die Empfehlung für die Teilnahme an einer Sudan Safari sind mindesten 50 geloggte Tauchgänge.


Der Sudan ist wahrhaftig einer der schönsten Orte am Roten Meer. Die unberührten Korallenriffe, die riesigen Fischschwärme und die viele dort lebenden Haie weisen darauf hin. Kapitän Cousteau hat deshalb nicht ganz unbeabsichtigt hier sein Unterwasserobservatorium angelegt, zu dem man heute noch abtauchen kann, um es zu besichtigen.

Nach der Besichtigung des berühmten Ortes Angarosh, wo es nur so von Haien wimmelt, geht's weiter zu einem spannenden Schiffswrack, genannt Umbria. Neben diesen wunderschönen Orten darf man die Geisterstadt Suakin nicht vergessen, die früher mal eine wichtige Hafenstadt gewesen ist. Das Rote Meer ist einer der spannendsten und schönsten Tauchplätze der Welt.

Cousteau hat schon in den 60er Jahren hier sein Meeresobservatorium erbaut, das Precontinental II, dessen Übrigbleibsel wir heute noch mit dem Haigitter besichtigen können. Das Besondere an diesem Platz sind die Barrakudas, Thunfische, Fledermausfische und die Vielfalt an Haien, z.B. den Grauhaien.

Mögliche Tauchplätze auf dieser Tour

Shaab Rumi – Süd Plateau

Es liegt auf der Höhe von Marsa Daror, 9 Seemeilen vor der Festlandküste. 1,2 Seemeilen lang und 0,5 Seemeilen breit bildet es an seinem Südende eine lang gezogene Riffzunge aus.
Bekannt wurde Shaab Rumi durch Jacques-Yves Cousteau und seine legendäre Precontinent II. Mit der Unterwasserstation erforschten er und sein Team 1963 das Leben im Meer. Der Film, den er dabei drehte, faszinierte Millionen von Menschen auf der ganzen Welt. Die Überreste der Station liegen auf der Westseite des Riffs. Um an diesem Platz zu tauchen wird entweder direkt bei der Forschungsstation geankert, oder man wählt den geschützten Ankerplatz in der Lagune. Er dient auch als nächtlicher Liegeplatz. Die große Lagune hat auf der Westseite zwei sehr schmale Zufahrten und gibt dem Riff eine für das Rote Meer untypische Gestalt. In der Mitte erreicht sie eine Tiefe von über 40 Metern. An ihren Zufahrten können erlebnisreiche Nachttauchgänge durchgeführt werden.

Das Südplateau - Einen der schönsten Tauchplätze des Sudans, manche sagen des gesamten Roten Meeres, stellt dieses Plateau dar. Es herrscht eine Farb- und Artenvielfalt, die einen Tauchgang zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen. Die Riffwand ist auf den oberen 15 bis 20 Metern stark zerklüftet und bildet zahlreiche Höhlen und Spalten aus. Darunter schliesst sich das zungenförmige Plateau an, das bis auf 30 Meter absinkt. Parallel zu seinem Ansatz befindet sich ein kleiner Kanal. Die mit zahlreichen Hartkorallen bewachsene Aussenseite fällt steil in die Tiefe ab. In 55 Metern Tiefe schmiegt sich ein schmaler Schräghang an das Südende. An diesem langen Ausläufer in das Freiwasser ziehen die Big Boys vorbei.

Die Südwestspitze bildet eine Attraktion dieses Platzes: Im Freiwasser patrouilliert häufig eine Schule von Bogenstirn-Hammerhaien. Taucht man ein wenig ins Blaue hinaus, können mit etwas Glück diese zurückhaltenden Meeresbewohner beobachtet werden. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass nicht hektisch auf sie zugeschwommen wird, weil die scheuen Jäger sonst schnell wieder in den Tiefen des offenen Meeres verschwinden. Doch Vorsicht: Die Strömung kann den Taucher sehr schnell ins Freiwasser ziehen, ohne dass er die Chance hat, das Riff wieder aus eigener Kraft zu erreichen.

Qita el Banna

Der Festlandsküste weit vorgelagert und fernab von anderen Riffen erhebt sich Qita 'el Banna wie eine Nadel aus dem über 400 Meter tiefen Meeresgrund. Es hat eine ovale Form und das Riffdach reicht dicht unter die Wasseroberfläche. Zwei kleine, schön bewachsene Plateaus befinden sich auf der Nord- und Südostseite. Die Seiten von Qita 'el Banna fallen steil ab. Eine prachtvolle Artenvielfalt von Hart- und Weichkorallen, sowie von Riff- und pelagischen Fischen hat sich etabliert. Vor allem in grösseren Tiefen bestehen gute Chancen, verschiedene Haiarten, wie zum Beispiel Hammerhaie, anzutreffen.
Steilwandtaucher kommen hier voll auf ihre Kosten. Aufgrund der exponierten Lage ist häufiger mit Strömung zu rechnen.

Die Südostseite - Die stark zerklüftete Riffwand verläuft auf den oberen 15 Metern stellenweise überhängend. Entlang der Wand haben sich viele kleine Canyons ausgebildet, in denen Soldatenfische Deckung suchen. Die Aussenseite des Riffs fällt in Wellen steil ab. Bei 40 Metern bildet sie einen kleinen Sockel, um darunter fast lotrecht im tiefen Blau zu entschwinden. Der Taucher kann auf Gruppen von Riesen-Süsslippen stossen, die am Hang entlang ziehen - für Unterwasserfotografen ein attraktives Motiv.

Westseite mit Nordplateau - Die Westseite fällt steil bis in eine Tiefe von über 70 Metern ab. Unterbrochen wird der Steilabfall auf 40 Metern Tiefe durch einen kleinen Sockel. Ähnlich wie die Ostseite ist die Riffwand auf den oberen 10 Metern stark zerklüftet, wodurch sich kleine Höhlen gebildet haben. In diesen können verschiedene Korallenbewohner entdeckt werden.

Shambai & Gota Shambai

Das Riff fällt sacht ab und ohne Strömung kann man hier um die vielen Blöcke tauchen. Hartkorallen in großer Vielfalt, wunderschöne intakte Tischkorallen, schöner Bewuchs und quirlige Rotmeerbewohner lassen jeden Taucher erstaunen. Kurz vor dem Ankerplatz sieht man einen Block, der aussieht wie ein riesiger Pilz. Dieser Block ist mit wunderschönen Weichkorallen bewachsen die in Violett-, Weiß- und Blautönen erleuchten. Es lohnt sich genau hinzuschauen, damit die kleinen Plattwürmer aus der Farbenvielfalt des Bewuchses entdeckt werden können. Eine große Barrakudaschule kreuzt auch hier den Weg und erstaunlich ist die Gelassenheit der Räuber, dass der Taucher sich bis auf wenige Zentimeter nähern kann. Ein großer Napoleon bringt sich dann doch eher in Sicherheit. Unter dem Boot taucht man an der Riffwand in 5m Tiefe oder verharrt unter dem Boot und verbringt die verbleibende Zeit in einem Schwarm von Schwarztupfensüßlippen.

Angarosh

Angarosh gilt als der beste Tauchplatz, wenn man Haien begegnen will. Neben den Haien kann man hier Barrakudaschulen sehen und außerdem ist dieser Ort berühmt für seine Mantas.
Die “Mutter der Haie“, so lautet die arabische Übersetzung von Angarosh, gehört zu den berühmtesten Tauchplätzen des Sudans. Wie der Name schon sagt: Begegnungen mit den grossen Jägern der Meere sind an der Tagesordnung. Es ist dem Taucher kaum möglich, sich der Faszination zu entziehen, die von einer Begegnung mit diesen eleganten Schwimmern ausgeht.
Die nur wenige Meter aus dem Wasser ragende Insel hat eine lang gezogene Form und liegt 2,5 Seemeilen süd-südwestlich vom Abington Riff.

Sanganeb

Dieses Riff gehört zu den herausragenden Tauchplätzen im Sudan. Es weist einen atemberaubenden Artenreichtum an Unterwasserfauna- und -flora auf.
Das Sanganeb Riff erhebt sich aus einer Tiefe von über 800 Metern steil vom Meeresgrund. Seit 1990 bildet es ein 12 Quadratkilometer grosses Naturschutzgebiet. Schon von Weitem ist der auf dem Südrand stehende, 50 Meter hohe Leuchtturm zu sehen. Er wurde zwischen 1956 und 1964 als Ersatz für den Alten errichtet. Der Besucher sollte sich nicht scheuen, die 268 Stufen emporzusteigen. Von der Spitze hat man einen fantastischen Überblick über das gesamte Riff. Das im Dezember 1998 erneuerte Leuchtfeuer wird mit Strom aus Solarzellen betrieben. Die vier Wärter des Leuchtturms freuen sich über jeden Gast. Denn ausser dem Schiff, das die Versorgungsgüter und die Ablösung bringt, gibt es während ihrer vierzehntägigen Schicht nur wenig Abwechslung.

Am Südende ist das Riffdach sehr flach und mit vielen kleinen Korallenblöcken überzogen. Zwischen diesen halten sich Doktorfische und vereinzelt auch Blaupunktrochen auf. Die Zufahrt zur Südlagune erfolgt über die grosse Nordlagune und ist so eng, dass grosse Safarischiffe sie nicht passieren können. Die am Rand sehr flache Südlagune wird zur Mitte hin 12 Meter tief. In ihr kann zwar getaucht werden, zu sehen gibt es jedoch nur wenig. Die Nord-Lagune, mit ihren 48 Metern, ist von einem schmalen Riffband umsäumt.
Die Hauptattraktionen liegen allerdings eindeutig an der Aussenseite des Sanganeb Riffs. Vor allem das Südwestplateau lässt kaum Wünsche offen. Es bietet eine üppig bewachsene, mit zahllosen Rifftieren belebte Unterwasserlandschaft. Aufgrund der exponierten Lage herrscht zeitweise stärkere Strömung.

Abington Riff

Ungefähr 4,5 Seemeilen östlich von Jazirat Bayer liegt das Abington Riff. Es gehört zu einer kleinen Kette von Riffen, die der Festlandküste weit vorgelagert sind und wie Nadeln aus dem über 500 Meter tiefen Meeresboden emporragen.

Das Abington Riff hat eine dreieckige Form und fällt an den Seiten fast senkrecht in die Tiefe ab. An die Ecken schliessen sich unterschiedlich große Plateaus an. Das grösste und am üppigsten bewachsene ist das Westliche. Hier entfaltet sich der gesamte Artenreichtum von Unterwasserfauna und -flora des sudanesischen Gewässers. Durch seinen unbemannten, 30 Meter hohen Leuchtturm ist das Riff schon von weitem leicht auszumachen.

Er besteht aus einem Metallgerüst, das auf einem rechteckigen Betonfundament steht. Der Turm dient Seevögeln als Rast- und Futterplatz. Die zerhackten Tritonshorn-Schneckenhäuser am Fusse des Turms zeugen hiervon. Nachts ist das Leuchtfeuer noch in einer Entfernung von 20 Seemeilen zu sehen. Aufgrund der exponierten Lage muss mit starker Strömung gerechnet werden. Sie bildet die Nahrungsgrundlage für eine grosse Anzahl von Stein- und Weichkorallen. Je nach Jahreszeit führt sie verschiedene Haiarten zu diesem Riff.

Sudan - 7 Tage Südtour ab Port Sudan

Eine Garantie auf den Routenverlauf kann nicht gegeben werden. Das Anfahren der verschiedenen Plätze ist abhängig von den Wetterverhältnissen (raue See) und dem Können und Wünschen der Taucher. Diese Routenbeschreibung ist allgemein gehalten, es kann bei den verschiedenen Schiffen zu Abweichungen der Safarirouten kommen.

Die Empfehlung für die Teilnahme an einer Sudan Safari sind mindesten 50 geloggte Tauchgänge.


Der Sudan ist wahrhaftig einer der schönsten Orte am Roten Meer. Die unberührten Korallenriffe, die riesigen Fischschwärme und die viele dort lebenden Haie weisen darauf hin. Kapitän Cousteau hat deshalb nicht ganz unbeabsichtigt hier sein Unterwasserobservatorium angelegt, zu dem man heute noch abtauchen kann, um es zu besichtigen.

Mögliche Tauchplätze auf dieser Tour

Logan Riff

An der Nordseite des Logan Riffs befindet sich in 30 Metern ein sandiges Plateau, das an seiner Aussenkante von einem Korallengürtel umgeben ist der bis zur Oberfläche reicht.
Bei einem Abstecher ins Blauwasser kann man auf einzelne Exemplare oder sogar Schulen von Hammerhaien und grauen Riffhaien treffen. Nach der Rückkehr zum Plateau setzt man den Tauchgang mit dem Riff auf der rechten Seite fort.

Wir sind jetzt auf dem östlichen Kamm des Riffs, wo wir durch Wolken von Fischen schwimmen, denen unsere Präsenz absolut gleichgültig ist. Auf dem Grund in einer Tiefe von 45 Metern liegt eine Reihe von kleinen Plateaus, die mit Weichkorallen und Gorgonien reich bewachsen sind. Auch hier findet man verschiedenen Arten von Riff-Fischen und Schulen mit grossen Büffelkopf-Papageienfischen, die an Korallen herumknabbern. Die Riffwand fällt steil ins Blau ab.

Shaab Ambar

Das Ambar Riff ist ein großes hufeisenförmiges Riff rund um eine Lagune.
Es ist ein massives Riffsystem, das sich über 5 km erstreckt, mit einer Lagune in der Mitte, die sich für Nachttauchgänge und Übernachtungen anbietet.
Am südöstlichen Ende befindet sich ein sehr schönes Plateau, auf dessen Sandflächen bei mässiger Strömung Doktorfische, jagende Barakudas, grosse Thunfische, Sandaale und kleine Weissspitzen-Riffhaie zu finden sind. Am drop off kann man, wenn die Strömung es erlaubt, Schulen von Hammerhaien und graue Riffhaie sehen.

Wingate mit Umbria

In der Hafeneinfahrt von Port Sudan liegt das Wingate Reef.
Bekannt geworden ist es durch Hans Hass, der 1948 an der dort auf Grund liegenden „Umbria" tauchte. Auf Grund des nahen Hafens sind die Sichtverhältnisse an diesem Riff häufig schlecht.
Weil auch der Artenreichtum an Unterwasserfauna- und -Flora nicht überragend ist, wird außer an der „Umbria" am Wingate Reef nur selten getaucht.
Wunderschön und sehr empfehlenswert sind die Nachttauchgänge an der Umbria.

Das Frachtschiff Umbria reißt alle in seinen Bann. Das in 35 Meter tiefem Wasser liegende Schiff besitzt in seinem Inneren Autos, Bomben und Weinflaschen. Das Schiff wird von Korallen bedeckt und von Stachelfischen, Schmetterlingsfischen und Barrakudas bevölkert. Dieses Wrack glit als eins der ungewöhnlichsten seiner Art.

Barra Musa Kebir

Barra Musa Kebir ist in der Mitte mit grünem Buschwerk bewachsen. Den Strand nutzen Meeresschildkröten zur Eiablage. An der Südseite schliesst sich ein äusserst reizvolles Plateau an. Auf der West- und Ostseite befinden sich Drop-offs, die jeden Steilwandtaucher begeistern.
Von wunderbaren Weichkorallen bis zu pelagischen Grossfischen ist alles vertreten. Der Taucher kann auf farbenfrohe Prachtkorallen, verschiedene Schwarmfische, Meeresschildkröten, verschiedene Hai-Arten und manchmal auch auf Mantas treffen.

Nordseite - Die Riffwand ist zerklüftet und fällt auf den ersten 10 bis 15 senkrecht ab. Rotfeuerfische warten in den Riffspalten oder unter Vorsprüngen auf die Nacht, um auf Beutefang zu gehen. Kleine Langnasen-Büschelbarsche verstecken sich im Geäst von Fächer-Gorgonien. Unterhalb der Wand beginnt ein zweistufiger Schräghang, der mit Korallenköpfen überzogen ist. Es fallen die zahlreichen Weichkorallen auf, die den Hang bevölkern. Ab 55 Meter Tiefe fällt die Riffwand nahezu lotrecht ins tiefe Blau des Freiwassers ab. Wie auch an den übrigen Seiten können verschiedene Haiarten angetroffen werden.

Südplateau - Von der Wasseroberfläche bis zum Ansatz des Plateaus fällt die Riffwand fast senkrecht ab. Sie bildet zahlreiche Spalten und kleine Höhlen, die von verschiedenen Meeresbewohnern bevölkert sind. Das Plateau neigt sich von 23 Meter Tiefe seicht abwärts. Es ist mit kleinen Korallenköpfen besetzt, die mit Weichkorallen überzogen sind. Von Diadem-Seeigeln und Haarsternen über Nasendoktorfische bis zu Riesen-Muränen kann auf kleinstem Raum viel Interessantes beobachtet werden. Mit etwas Glück kann man einen auf der Lauer liegenden Steinfisch entdecken. An der Kante, in 26 Meter Tiefe, erreicht der Besucher einen nahezu lotrechten Steilabfall, der stellenweise grosse Höhlen ausbildet. Vor allem an der Südspitze werden Grossfische angetroffen.
Sowohl Schwärme von Thunfischen und grossen Barakudas als auch einzelne Grau- und Hammerhaie gehören zu den Gästen. Im flacheren Bereich schwimmen häufig Meeresschildkröten. Je nach Jahreszeit, ziehen auch Mantas am Riff vorüber.

Dahrat Abida

Am Südende der Süd-Suakin-Gruppe liegt diese längliche Insel. Die Festlandküste ist ungefähr 20 Seemeilen entfernt. Schon aus größerer Entfernung lässt sich Dahrat Abida an den drei auf der Nordwestseite liegenden Wracks erkennen. Bei dem südlich befindlichen handelt es sich um ein ehemaliges Segelboot. In der Mitte liegt ein unbekanntes Motorschiff und nördlich davon ein Rettungsboot. Die von Nordost nach Südwest ausgerichtete Insel misst circa 400 Meter. Sie ist in der Mitte mit Buschwerk bewachsen. Die beiden Plateaus an den Enden der Insel sind von quirligem Leben erfüllt. An den Außenwänden strecken große Fächerkorallen ihr Geäst in die Strömung. Unterhalb von 30 Metern findet man Schwarze Korallen.

Südwestplateau - Der Tauchgang wird meist am Südostende der Insel begonnen und in Richtung Westen fortgesetzt. Die zerklüftete Riffwand fällt steil ab und bildet zum Teil kleine Überhänge. Von diesen hängen wunderschöne stachelige Prachtkorallen herab. Auch Pärchen von Masken-Falterfischen halten sich dort auf. Die gesamte Wand ist von verschiedenen Korallen überwuchert. Westlich schließt sich ein äußerst farbenfrohes und artenreich bevölkertes Plateau an. Es ist vollständig mit Korallenköpfen überzogen. Unterwasserfotografen finden zahlreiche interessante Motive. In einiger Entfernung von der mit Weichkorallen überwucherten Wand ziehen Schwärme von Stachelmakrelen oder einzelne Barakudas am Riff entlang. Vom äußeren Rand des schmalen Plateaus können patrouillierende Graue Riffhaie oder Schwärme von Tunfischen entdeckt werden.

Masamirit

Aus Norden kommend, bildet diese Insel den Eingang in das Riffgebiet der südlichen Suakin-Gruppe. Der Besucher findet Tauchplätze, die eine prächtige Unterwasserflora und -fauna beherbergen, wie sie atemberaubender im Roten Meer kaum sein kann. Masamirit ist circa 0,8 Seemeilen lang und mit grünem Buschwerk bewachsen. Auf dem Südende steht ein 29 Meter hoher Leuchtturm. Nachts ist sein Licht bis in 15 Seemeilen zu erkennen. Auf der West- und Südseite fällt das Riff steil in große Tiefen ab. Am Nordende und auf der Ostseite befindet sich jeweils ein Plateau, auf dem das Unterwasserleben in seiner ganzen Pracht beobachtet werden kann.

Auf Grund der vorherrschenden Nordströmung sind die West- und die Nordseite interessanter zum Tauchen. Nahe der Insel erreicht der Meeresgrund Tiefen von mehr als 350 Meter. Hierdurch bestehen gute Chancen, Hochseebewohner wie Silberspitzenhaie und Bogenstirn-Hammerhaie anzutreffen.

Nordplateau - In 3 Metern Tiefe schließt sich an die Nordseite der Insel ein flaches Plateau an. Auf dieser mit Korallenköpfen besetzten Fläche gibt es viel zu entdecken: Kugelkopf-Papageienfische und Tabak-Falterfische wiegen sich im Takt der Wellen. Am Außenrand schließt sich ein steiler Schräghang an. Er ist wunderschön mit Stein- und Weichkorallen bewachsen. Zwischen den farbenprächtigen Nesseltieren schwimmen zahlreiche kleine Rifffische. Schwärme von Wimpelfischen ziehen über die Korallen hinweg.

Am Grund schwimmen Weißsichel-Juwelenbarsche und Junkerfische. Die Außenwand bietet die Möglichkeit, unterschiedlichen pelagischen Meeresbewohnern zu begegnen. Sowohl Tunfischschwärme als auch einzelne Schwarzspitzen- oder Bogenstirn-Hammerhaie lassen sich von Zeit zu Zeit blicken. An dem Steilhang wachsen große Fächergorgonien, die mit ihren Polypen Plankton aus dem Wasser fangen.

Protector Riff

Von Hindi Gider 10 Seemeilen in südöstlicher Richtung entfernt liegt dieses ungefähr 1 Seemeile lange Riff. Auf der Nordspitze stehen die Überreste eines unbekannten Wracks. Die Aussenwände fallen steil in grosse Tiefen ab und erreichen rasch den über 550 Meter tiefen Meeresgrund. Wie an fast allen Riffen in dieser Region findet sich an der Nord- ind Südspitze ein Plateau. Sie sind mit zahlreichen Korallen bewachsen. Eine Vielzahl kleiner und grosser Meeresbewohner bevölkert das Riff. Die häufig auftretende stärkere Strömung ermöglicht Drift-Tauchgänge. Sie lockt aber auch Hochseehaie an.

Nordplateau - Die Riffwand fällt bis in 15 Meter senkrecht ab. Sie ist mit Spalten und kleinen Höhlen durchsetzt, die zahlreiche Riffbewohner beherbergen. Es schliesst sich ein seicht abfallendes Plateau an, auf dem verstreut einige Wrackteile eines unbekannten Schiffes liegen. Der Grund ist mit farbenprächtigen Weichkorallen bewachsen. Über Peitschenkorallen ziehen Schwärme von Barakudas ihre Bahnen. An der Außenseite fällt das Plateau steil ins tiefe Blau ab. Bemerkenswert grosse Fächerorgonien wachsen an der Wand und bieten Unterwasserfotografen attraktive Motive. Häufig begegnet man Weissspitzen- und Grauen Riffhaien.

Südplateau - Sein stufenartiger Aufbau kennzeichnet das Südplateau. Die erste Stufe liegt in 3 bis 5 Meter. Zahllose kleine Riffbewohner bevölkern den lichtdurchfluteten Flachwasserbereich. Zu ihnen zählen Gelbbraune Kofferfische, Gelbklingen-Nasendoktorfische und verschiedene Grundelarten. In 13 und 20 Meter gibt es weitere Stufen. Diese sind mit zahlreichen kleinen Korallenblöcken besetzt. Steinkorallen, zwischen denen Peitschenkorallen emporrgen, dominieren den Grund. Über sie schwimmen Schwärme von Stachelmakrelen. Vereinzelt können Weissspitzenriffhaie angetroffen werden. An dem ungefähr 300 Meter langen Plateau muss, wie auch auf der Nordseite, mit stärkerer Strömung gerechnet werden.

Sudan - 7 Tage The Best of Sudan ab Port Sudan

Eine Garantie auf den Routenverlauf kann nicht gegeben werden. Das Anfahren der verschiedenen Plätze ist abhängig von den Wetterverhältnissen (raue See) und dem Können und Wünschen der Taucher. Diese Routenbeschreibung ist allgemein gehalten, es kann bei den verschiedenen Schiffen zu Abweichungen der Safarirouten kommen.

Die Empfehlung für die Teilnahme an einer Sudan Safari sind mindesten 50 geloggte Tauchgänge.


Der Sudan ist wahrhaftig einer der schönsten Orte am Roten Meer. Die unberührten Korallenriffe, die riesigen Fischschwärme und die viele dort lebenden Haie weisen darauf hin. Kapitän Cousteau hat deshalb nicht ganz unbeabsichtigt hier sein Unterwasserobservatorium angelegt, zu dem man heute noch abtauchen kann, um es zu besichtigen.

Mögliche Tauchplätze auf dieser Tour

Hindi Gider

Auf halber Höhe zwischen Port Sudan und Sawakin, ungefähr 35 Seemeilen vor der Festlandküste, liegt Hindi Gider. Es bildet die nordwestliche Begrenzung der nördlichen Sawakin-Gruppe. Die sandige Insel ist in der Mitte grün bewachsen. Schon von Weitem ist sie an ihrem unbemannten Leuchtturm zu erkennen. Er besteht aus einer 27 Meter hohen Stahlkonstruktion. Sein Lichtkegel ist nachts bis zu 10 Seemeilen sichtbar. Sein Leuchtfeuer soll Schiffe auf ihrem Weg von und nach Port Sudan vor den vielen Untiefen dieser Region warnen.

Steil ragt die längliche Insel aus dem über 400 Meter tiefen Meeresgrund empor. Die Aussenseiten fallen teilweise lotrecht in die Tiefe ab. Steilwandtaucher kommen voll auf ihre Kosten und können verschiedene pelagische Grossfische beobachten. Hindi Gider wird, wie auch seine Nachbarinseln, zum Beispiel Seil’Ada Kebir, von Meeresschildkröten zur Eiablage aufgesucht. Begegnungen mit diesen fantastischen Meeresbewohnern sind in diesem Gebiet daher häufig.

Nordseite Steil und in kleinen Abstufungen fällt die Riffwand in das tiefe Blau ab. In 40 Meter schmiegt sich ein kleines Schelf dicht an den Steilabfall. Schon wenige Meter vom Riff entfernt, erreicht der Grund Tiefen von über 90 Metern.

Der Drop-off ist wunderschön mit Stein- und Weichkorallen bewachsen. Riesige Fächer-Gorgonien stehen in der Strömung, um Plankton aus dem Wasser zu filtern. Kleine Federsterne haben sich auf ihnen einen Sitzplatz gesucht. Im flacheren Bereich gibt es eine äusserst artenreiche Unterwasser-Fauna. Schwärme von Juwelen-Fahnenbarschen und Falterfischen stehen an der Wand. In vielen kleinen Spalten kann man Putzerstationen mit ihren zahlreichen Besuchern entdecken. Begegnungen mit Weissspitzen-Riffhaien, Schwarzspitzen-Riffhaien und Hammerhaien sind keine Seltenheit.
 

Protector Riff

Von Hindi Gider 10 Seemeilen in südöstlicher Richtung entfernt liegt dieses ungefähr 1 Seemeile lange Riff. Auf der Nordspitze stehen die Überreste eines unbekannten Wracks. Die Aussenwände fallen steil in grosse Tiefen ab und erreichen rasch den über 550 Meter tiefen Meeresgrund. Wie an fast allen Riffen in dieser Region findet sich an der Nord- ind Südspitze ein Plateau. Sie sind mit zahlreichen Korallen bewachsen. Eine Vielzahl kleiner und grosser Meeresbewohner bevölkert das Riff. Die häufig auftretende stärkere Strömung ermöglicht Drift-Tauchgänge. Sie lockt aber auch Hochseehaie an.

Nordplateau - Die Riffwand fällt bis in 15 Meter senkrecht ab. Sie ist mit Spalten und kleinen Höhlen durchsetzt, die zahlreiche Riffbewohner beherbergen. Es schliesst sich ein seicht abfallendes Plateau an, auf dem verstreut einige Wrackteile eines unbekannten Schiffes liegen. Der Grund ist mit farbenprächtigen Weichkorallen bewachsen. Über Peitschenkorallen ziehen Schwärme von Barakudas ihre Bahnen. An der Außenseite fällt das Plateau steil ins tiefe Blau ab. Bemerkenswert grosse Fächerorgonien wachsen an der Wand und bieten Unterwasserfotografen attraktive Motive. Häufig begegnet man Weissspitzen- und Grauen Riffhaien.

Südplateau - Sein stufenartiger Aufbau kennzeichnet das Südplateau. Die erste Stufe liegt in 3 bis 5 Meter. Zahllose kleine Riffbewohner bevölkern den lichtdurchfluteten Flachwasserbereich. Zu ihnen zählen Gelbbraune Kofferfische, Gelbklingen-Nasendoktorfische und verschiedene Grundelarten. In 13 und 20 Meter gibt es weitere Stufen. Diese sind mit zahlreichen kleinen Korallenblöcken besetzt. Steinkorallen, zwischen denen Peitschenkorallen emporrgen, dominieren den Grund. Über sie schwimmen Schwärme von Stachelmakrelen. Vereinzelt können Weissspitzenriffhaie angetroffen werden. An dem ungefähr 300 Meter langen Plateau muss, wie auch auf der Nordseite, mit stärkerer Strömung gerechnet werden.

Barra Musa Kebir

Die rundliche Insel liegt 60 Seemeilen von Port Sudan am Südostrand der nördlichen Suakin-Gruppe. Barra Musa Kebir ist in der Mitte mit grünem Buschwerk bewachsen. Den Strand nutzen Meeresschildkröten zur Eiablage. An der Südseite schliesst sich ein äusserst reizvolles Plateau an. Auf der West- und Ostseite befinden sich Drop-offs, die jeden Steilwandtaucher begeistern.
Von wunderbaren Weichkorallen bis zu pelagischen Grossfischen ist alles vertreten. Der Taucher kann auf farbenfrohe Prachtkorallen, verschiedene Schwarmfische, Meeresschildkröten, verschiedene Hai-Arten und manchmal auch auf Mantas treffen.

Nordseite - Die Riffwand ist zerklüftet und fällt auf den ersten 10 bis 15 senkrecht ab. Rotfeuerfische warten in den Riffspalten oder unter Vorsprüngen auf die Nacht, um auf Beutefang zu gehen. Kleine Langnasen-Büschelbarsche verstecken sich im Geäst von Fächer-Gorgonien. Unterhalb der Wand beginnt ein zweistufiger Schräghang, der mit Korallenköpfen überzogen ist. Es fallen die zahlreichen Weichkorallen auf, die den Hang bevölkern. Ab 55 Meter Tiefe fällt die Riffwand nahezu lotrecht ins tiefe Blau des Freiwassers ab. Wie auch an den übrigen Seiten können verschiedene Haiarten angetroffen werden.

Shaab Ambar

Das Ambar Riff ist ein großes hufeisenförmiges Riff rund um eine Lagune.
Es ist ein massives Riffsystem, das sich über 5 km erstreckt, mit einer Lagune in der Mitte, die sich für Nachttauchgänge und Übernachtungen anbietet.
Am südöstlichen Ende befindet sich ein sehr schönes Plateau, auf dessen Sandflächen bei mässiger Strömung Doktorfische, jagende Barakudas, grosse Thunfische, Sandaale und kleine Weissspitzen-Riffhaie zu finden sind. Am drop off kann man, wenn die Strömung es erlaubt, Schulen von Hammerhaien und graue Riffhaie sehen.

Pinnacel

Pinnacle sieht aus wie ein großer Turm und ragt aus der Tiefe bis auf ca. 5 – 6 Meter unter die Wasseroberfläche. Es ist ein sehr kleines Riff, nur wenig grösser als das Habili Jaffar Riff bei St. John`s.
Das Riff ist mit rosa farbenen, gelben und roten Weichkorallen eingefärbt. Der ganze Korallenblock ist voll von maritinem Leben, wo man auch hinschaut. Während des Sicherheits-Stopps kann man im 5 – 6 m Bereich ein paar Anemonenstöcke bewundern. Goldbandfüseliere ziehen Räuber wie z. B. Thunfische an und aufgrund der meist starken Strömung ist dieser Platz ist ein Treffpunkt für Hammerhaie, Weissspitzen-Riffhaie und Grauhaie.

Logan Riff

An der Nordseite des Logan Riffs befindet sich in 30 Metern ein sandiges Plateau, das an seiner Aussenkante von einem Korallengürtel umgeben ist der bis zur Oberfläche reicht.
Bei einem Abstecher ins Blauwasser kann man auf einzelne Exemplare oder sogar Schulen von Hammerhaien und grauen Riffhaien treffen. Nach der Rückkehr zum Plateau setzt man den Tauchgang mit dem Riff auf der rechten Seite fort. Wir sind jetzt auf dem östlichen Kamm des Riffs, wo wir durch Wolken von Fischen schwimmen, denen unsere Präsenz absolut gleichgültig ist. Auf dem Grund in einer Tiefe von 45 Metern liegt eine Reihe von kleinen Plateaus, die mit Weichkorallen und Gorgonien reich bewachsen sind. Auch hier findet man verschiedenen Arten von Riff-Fischen und Schulen mit grossen Büffelkopf-Papageienfischen, die an Korallen herumknabbern. Die Riffwand fällt steil ins Blau ab.

Wingate mit Umbria

In der Hafeneinfahrt von Port Sudan liegt das Wingate Reef.
Bekannt geworden ist es durch Hans Hass, der 1948 an der dort auf Grund liegenden „Umbria" tauchte. Auf Grund des nahen Hafens sind die Sichtverhältnisse an diesem Riff häufig schlecht.
Weil auch der Artenreichtum an Unterwasserfauna- und -Flora nicht überragend ist, wird außer an der „Umbria" am Wingate Reef nur selten getaucht.
Wunderschön und sehr empfehlenswert sind die Nachttauchgänge an der Umbria.

Das Frachtschiff Umbria reißt alle in seinen Bann. Das in 35 Meter tiefem Wasser liegende Schiff besitzt in seinem Inneren Autos, Bomben und Weinflaschen. Das Schiff wird von Korallen bedeckt und von Stachelfischen, Schmetterlingsfischen und Barrakudas bevölkert. Dieses Wrack glit als eins der ungewöhnlichsten seiner Art.

Barra Musa Kebir

Barra Musa Kebir ist in der Mitte mit grünem Buschwerk bewachsen. Den Strand nutzen Meeresschildkröten zur Eiablage. An der Südseite schliesst sich ein äusserst reizvolles Plateau an. Auf der West- und Ostseite befinden sich Drop-offs, die jeden Steilwandtaucher begeistern.
Von wunderbaren Weichkorallen bis zu pelagischen Grossfischen ist alles vertreten. Der Taucher kann auf farbenfrohe Prachtkorallen, verschiedene Schwarmfische, Meeresschildkröten, verschiedene Hai-Arten und manchmal auch auf Mantas treffen.

Nordseite - Die Riffwand ist zerklüftet und fällt auf den ersten 10 bis 15 senkrecht ab. Rotfeuerfische warten in den Riffspalten oder unter Vorsprüngen auf die Nacht, um auf Beutefang zu gehen. Kleine Langnasen-Büschelbarsche verstecken sich im Geäst von Fächer-Gorgonien. Unterhalb der Wand beginnt ein zweistufiger Schräghang, der mit Korallenköpfen überzogen ist. Es fallen die zahlreichen Weichkorallen auf, die den Hang bevölkern. Ab 55 Meter Tiefe fällt die Riffwand nahezu lotrecht ins tiefe Blau des Freiwassers ab. Wie auch an den übrigen Seiten können verschiedene Haiarten angetroffen werden.

Südplateau - Von der Wasseroberfläche bis zum Ansatz des Plateaus fällt die Riffwand fast senkrecht ab. Sie bildet zahlreiche Spalten und kleine Höhlen, die von verschiedenen Meeresbewohnern bevölkert sind. Das Plateau neigt sich von 23 Meter Tiefe seicht abwärts. Es ist mit kleinen Korallenköpfen besetzt, die mit Weichkorallen überzogen sind. Von Diadem-Seeigeln und Haarsternen über Nasendoktorfische bis zu Riesen-Muränen kann auf kleinstem Raum viel Interessantes beobachtet werden. Mit etwas Glück kann man einen auf der Lauer liegenden Steinfisch entdecken. An der Kante, in 26 Meter Tiefe, erreicht der Besucher einen nahezu lotrechten Steilabfall, der stellenweise grosse Höhlen ausbildet. Vor allem an der Südspitze werden Grossfische angetroffen.
Sowohl Schwärme von Thunfischen und grossen Barakudas als auch einzelne Grau- und Hammerhaie gehören zu den Gästen. Im flacheren Bereich schwimmen häufig Meeresschildkröten. Je nach Jahreszeit, ziehen auch Mantas am Riff vorüber.

Dahrat Abida

Am Südende der Süd-Suakin-Gruppe liegt diese längliche Insel. Die Festlandküste ist ungefähr 20 Seemeilen entfernt. Schon aus größerer Entfernung lässt sich Dahrat Abida an den drei auf der Nordwestseite liegenden Wracks erkennen. Bei dem südlich befindlichen handelt es sich um ein ehemaliges Segelboot. In der Mitte liegt ein unbekanntes Motorschiff und nördlich davon ein Rettungsboot. Die von Nordost nach Südwest ausgerichtete Insel misst circa 400 Meter. Sie ist in der Mitte mit Buschwerk bewachsen. Die beiden Plateaus an den Enden der Insel sind von quirligem Leben erfüllt. An den Außenwänden strecken große Fächerkorallen ihr Geäst in die Strömung. Unterhalb von 30 Metern findet man Schwarze Korallen.

Südwestplateau - Der Tauchgang wird meist am Südostende der Insel begonnen und in Richtung Westen fortgesetzt. Die zerklüftete Riffwand fällt steil ab und bildet zum Teil kleine Überhänge. Von diesen hängen wunderschöne stachelige Prachtkorallen herab. Auch Pärchen von Masken-Falterfischen halten sich dort auf. Die gesamte Wand ist von verschiedenen Korallen überwuchert. Westlich schließt sich ein äußerst farbenfrohes und artenreich bevölkertes Plateau an. Es ist vollständig mit Korallenköpfen überzogen. Unterwasserfotografen finden zahlreiche interessante Motive. In einiger Entfernung von der mit Weichkorallen überwucherten Wand ziehen Schwärme von Stachelmakrelen oder einzelne Barakudas am Riff entlang. Vom äußeren Rand des schmalen Plateaus können patrouillierende Graue Riffhaie oder Schwärme von Tunfischen entdeckt werden.

Shaab Rumi

Der Name dieses Saumriffs bedeutet übersetzt „Riff der Römer".
Es liegt auf der Höhe von Marsa Daror, 9 Seemeilen vor der Festlandküste. 1,2 Seemeilen lang und 0,5 Seemeilen breit bildet es an seinem Südende eine lang gezogene Riffzunge aus.
Bekannt wurde Shaab Rumi durch Jacques-Yves Cousteau und seine legendäre Precontinent II. Mit der Unterwasserstation erforschten er und sein Team 1963 das Leben im Meer. Der Film, den er dabei drehte, faszinierte Millionen von Menschen auf der ganzen Welt. Die Überreste der Station liegen auf der Westseite des Riffs. Um an diesem Platz zu tauchen wird entweder direkt bei der Forschungsstation geankert, oder man wählt den geschützten Ankerplatz in der Lagune. Er dient auch als nächtlicher Liegeplatz. Die große Lagune hat auf der Westseite zwei sehr schmale Zufahrten und gibt dem Riff eine für das Rote Meer untypische Gestalt. In der Mitte erreicht sie eine Tiefe von über 40 Metern. An ihren Zufahrten können erlebnisreiche Nachttauchgänge durchgeführt werden.

Cousteau hatte dieses Riff für seine Forschung ausgesucht, da es einen Artenreichtum an Unterwasserfauna und -flora zu finden gibt, wie kaum an einem anderen Platz im Roten Meer. Vor allem das Südplateau zählt zu den Tauchplätzen, die ein „Muss" für alle Sudanbesucher darstellen. Die senkrechten Aussenwände verlieren sich im tiefen Blau und bilden den Übergang zum Reich der Grossfische. Da Shaab Rumi wie eine Nadel aus der Tiefe des Roten Meeres hervor stösst, ist häufig mit Strömung zu rechnen. Sie sorgt aber für die Begegnungen mit verschiedenen Haienarten.

Das Südplateau - Einen der schönsten Tauchplätze des Sudans, manche sagen des gesamten Roten Meeres, stellt dieses Plateau dar. Es herrscht eine Farb- und Artenvielfalt, die einen Tauchgang zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen. Die Riffwand ist auf den oberen 15 bis 20 Metern stark zerklüftet und bildet zahlreiche Höhlen und Spalten aus. Darunter schliesst sich das zungenförmige Plateau an, das bis auf 30 Meter absinkt. Parallel zu seinem Ansatz befindet sich ein kleiner Kanal. Die mit zahlreichen Hartkorallen bewachsene Aussenseite fällt steil in die Tiefe ab. In 55 Metern Tiefe schmiegt sich ein schmaler Schräghang an das Südende. An diesem langen Ausläufer in das Freiwasser ziehen die Big Boys vorbei.

Die Südwestspitze bildet eine Attraktion dieses Platzes: Im Freiwasser patrouilliert häufig eine Schule von Bogenstirn-Hammerhaien. Taucht man ein wenig ins Blaue hinaus, können mit etwas Glück diese zurückhaltenden Meeresbewohner beobachtet werden. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass nicht hektisch auf sie zugeschwommen wird, weil die scheuen Jäger sonst schnell wieder in den Tiefen des offenen Meeres verschwinden. Doch Vorsicht: Die Strömung kann den Taucher sehr schnell ins Freiwasser ziehen, ohne dass er die Chance hat, das Riff wieder aus eigener Kraft zu erreichen.

Nach einem Ausflug zur Südspitze kann anschließend das Plateau in seiner gesamten Pracht erkundet werden. In der Mitte steht ein pilzartiger, wunderschön bewachsener Korallenblock. Der Grund ist mit Gorgonien, Leder- und Steinkorallen bedeckt, auf denen Drachenköpfe auf vorbei schwimmende Beute lauern.

Am Südostende sind zahlreiche Peitschenkorallen zu bewundern, zwischen denen Juwelen-Fahnenbarsche umher huschen. Über diesen zieht ein grosser Schwarm Barakudas seine Kreise.
Am östlichen Plateauansatz liegt ein alter Haikäfig, der zum Projekt Precontinent II gehört. Daneben steht eine Gedenktafel, die an einen 1993 tödlich verunglückten österreichischen Taucher erinnert. Einen sehr zutraulichen Schwarm von Süsslippen lässt diesen Shot zu einem Traum für jeden Unterwasserfotografen werden. Mit geübtem Blick und etwas Glück entdeckt man auch einen Steinfisch, der gut getarnt auf Beute lauert. Im Flachbereich kann es zu Begegnungen mit Grauen Riffhaien kommen, die zusammen mit Weissspitzen-Riffhaien über das Plateau ziehen. Manchmal statten auch Delphine dem Riff einen Besuch ab. Leider begrenzt der viel zu schnell verbrauchte Luftvorrat jeden Tauchgang.

Preis auf  Anfrage
Produkt-Code: SEAW1002

Seawolf Safari Fleet
Messeangebot: bis zu 100 € Rabatt / Gruppenangebote

Ägypten • Hurghada • Hurghada

Bei den Schiffen MY Seawolf Soul - MY Seawolf Felo - MY Seawolf Dominator
Einzelbucher: Rabatt 70,- € in der Hochsaison und 70,- € in der Nebensaison
Auf Halbcharter erhalten Sie 500,- € Rabatt und auf Vollcharter 1000,- € Rabatt

▶ Reisezeitraum bis Ende 2020 (ausgenommen Oktober 2020)
▶ Buchbar bis zum 15.11.2019

Technische Daten

  • Baujahr: 2007 - Runderneuerung: Sommer 2019
  • Länge: 42 Meter
  • Breite: 8,5 Meter
  • Maschine: 2 x 750 PS Darcon
  • Generator: 2 x 80 KW, 220 V/ 24h
  • Kompressor: 3 x Bauer 240l/min
  • Nitrox-Membran-Anlage, Nitrox kostenlos (Exkl. Sudan-Touren)
  • 12l-Aluflaschen (15l-Aluflaschen auf Bestellung)
  • 18 Tonnen Diesel / 16 Tonnen  Frischwasser
  • 2 Frischwasseraufbereitungsanlagen à  3500 l/Tag
  • Sicherheit: GPS, Radar, Echolot, VHF Funkgerät, Satelliten-Telefon

Leistungen - Ägypten

Tauchsafari (ausgeschriebene Route)

Unterbringung: in der gebuchten Kabinenkategorie mit Dusche und WC

Verpflegung: Vollpension (3 Mahlzeiten), Kaffee, Tee, Trinkwasser & Softdrinks

Tauchen: 3 bis 4 Tauchgänge pro Tag. Am letzten Tag sind gewöhnlich 2 Tauchgänge eingeplant. Alles inklusive Flasche, Blei und einem Guide.

Nitrox:  möglich gegen einen Aufpreis von 50,- € pro Woche (Änderungen vorbehalten)

Transfer: vom Flughafen  - Schiff – Flughafen   -  Zusatzkosten
 

Leistungen - Sudan

Tauchsafari (ausgeschriebene Route)

Unterbringung: in der gebuchten Kabinenkategorie mit Dusche und WC

Verpflegung: Vollpension (3 Mahlzeiten), Kaffee, Tee, Trinkwasser

Tauchen: 3 bis 4 Tauchgänge pro Tag. Am letzten Tag sind gewöhnlich 2 Tauchgänge eingeplant. Alles inklusive Flasche, Blei und einem Guide.

Nitrox:   70,- € Aufpreis bei 7 Tage Touren (Änderungen vorbehalten)

Transfer: vom Flughafen  - Schiff – Flughafen   -  Zusatzkosten

Hinweis:  An Bord ist ausschließlich Bargeldzahlung möglich
 

Nicht im Preis enthalten:

alkoholische Getränke und Trinkgelder

Zusatzkosten: Für lokale Gebühren wie Marinepark, Riffsteuer, Treibstoffzuschlag, Hafengebühr & Visum: Die Kosten entnehmen Sie bitte aus Ihrem Angebot.

Zusatzgebühren sind vor Ort zu entrichten.
 

Hinweis:

Check in ist ab 18:00 Uhr und anschliessendem Abendessen

Tauchkurse

  • AOWD - Kurs auf Anfrage
  • Nitroxkurs auf Anfrage

Datum

Plätze

Suchen
21 NOV2019
7 Nächte
Red Sea Classic / High Season
8 freie Plätze
ab
EUR 1030.-
ab
EUR 930.-
Special %
8 freie Plätze

Abfahrt/Ankunft

ab:
21 Nov 2019
Hurghada
an:
28 Nov 2019
Port Ghaleb
Fair offer

Preise & Verfügbarkeit

Double
Unterdeck
EUR 1030.-
EUR 930.-
6 Plätze
Suite
Oberdeck
EUR 1080.-
EUR 980.-
2 Plätze
Double
Oberdeck
EUR 1080.-
EUR 980.-
ausgebucht

Extrakosten zahlbar vor Ort

All supplements incl. visa & transfer
EUR
130.-
Nitrox (if necessary, please register in advance)
EUR
50.-
 Buchungsanfrage
14 FEB2020
7 Nächte
Sudan North
20 freie Plätze
ab
EUR 1300.-
ab
EUR 1180.-
Special %
20 freie Plätze

Abfahrt/Ankunft

ab:
14 Feb 2020
Port Sudan
an:
21 Feb 2020
Port Sudan
Low season offer
Sudan North

Preise & Verfügbarkeit

Double
Unterdeck
EUR 1300.-
EUR 1180.-
14 Plätze
Suite
Oberdeck
EUR 1350.-
EUR 1230.-
4 Plätze
Double
Oberdeck
EUR 1350.-
EUR 1230.-
2 Plätze

Extrakosten zahlbar bei Buchung

Full surcharge
EUR
80.-

Extrakosten zahlbar vor Ort

Meet & Assist, transfers, dive permission, visa registration
EUR
187.-
Service-Fee (Tips)
EUR
50.-
Visa
USD
155.-
 Buchungsanfrage
28 FEB2020
7 Nächte
Sudan
Price start from
ausgebucht
22 Optionen
ab
EUR 1350.-
ab
EUR 1200.-
Special %
ausgebucht
22 Optionen

Abfahrt/Ankunft

ab:
28 Feb 2020
Port Sudan
an:
06 Mär 2020
Port Sudan
Low Season offer

Preise & Verfügbarkeit

Double
Unterdeck
EUR 1350.-
EUR 1200.-
ausgebucht
+14 Optionen
Suite
Oberdeck
EUR 1400.-
EUR 1250.-
ausgebucht
+6 Optionen
Double
Oberdeck
EUR 1400.-
EUR 1250.-
ausgebucht
+2 Optionen

Extrakosten zahlbar bei Buchung

Full surcharge
EUR
80.-

Extrakosten zahlbar vor Ort

Meet & Assist, transfers, dive permission, visa registration
EUR
187.-
Service-Fee (Tips)
EUR
50.-
Visa
USD
155.-
 Buchungsanfrage
06 MäR2020
7 Nächte
Best of Sudan
ausgebucht
1 Option
EUR 1350.-
EUR 1200.-
Special %
ausgebucht
1 Option

Abfahrt/Ankunft

ab:
06 Mär 2020
Port Sudan
an:
13 Mär 2020
Port Sudan
Low season offer
Best of Sudan

Preise & Verfügbarkeit

Double
Unterdeck
EUR 1350.-
EUR 1200.-
ausgebucht
+1 Option
Suite
Oberdeck
EUR 1400.-
EUR 1250.-
ausgebucht
Double
Oberdeck
EUR 1400.-
EUR 1250.-
ausgebucht

Extrakosten zahlbar bei Buchung

Full surcharge
EUR
80.-

Extrakosten zahlbar vor Ort

Meet & Assist, transfers, dive permission, visa registration
EUR
187.-
Service-Fee (Tips)
EUR
50.-
Visa
USD
155.-
 Buchungsanfrage
20 MäR2020
7 Nächte
Sudan
Price start from
22 freie Plätze
ab
EUR 1300.-
22 freie Plätze

Abfahrt/Ankunft

ab:
20 Mär 2020
Port Sudan
an:
27 Mär 2020
Port Sudan

Preise & Verfügbarkeit

Double
Unterdeck
EUR 1300.-
14 Plätze
Suite
Oberdeck
EUR 1350.-
6 Plätze
Double
Oberdeck
EUR 1350.-
2 Plätze

Extrakosten zahlbar bei Buchung

Full surcharge
EUR
80.-

Extrakosten zahlbar vor Ort

Meet & Assist, transfers, dive permission, visa registration
EUR
187.-
Service-Fee (Tips)
EUR
50.-
Visa
USD
155.-
 Buchungsanfrage
27 MäR2020
7 Nächte
Sudan Deep South
Price start from
21 freie Plätze
ab
EUR 1350.-
ab
EUR 1279.-
Special %
21 freie Plätze

Abfahrt/Ankunft

ab:
27 Mär 2020
Port Sudan
an:
03 Apr 2020
Port Sudan
Fair offer

Preise & Verfügbarkeit

Double
Unterdeck
EUR 1350.-
EUR 1279.-
13 Plätze
Suite
Oberdeck
EUR 1400.-
EUR 1329.-
6 Plätze
Double
Oberdeck
EUR 1400.-
EUR 1329.-
2 Plätze

Extrakosten zahlbar bei Buchung

Full surcharge
EUR
80.-

Extrakosten zahlbar vor Ort

Meet & Assist, transfers, dive permission, visa registration
EUR
187.-
Service-Fee (Tips)
EUR
50.-
Visa
USD
155.-
 Buchungsanfrage
03 APR2020
7 Nächte
Sudan
22 freie Plätze
ab
EUR 1350.-
22 freie Plätze

Abfahrt/Ankunft

ab:
03 Apr 2020
Port Sudan
an:
10 Apr 2020
Port Sudan

Preise & Verfügbarkeit

Double
Unterdeck
EUR 1350.-
14 Plätze
Suite
Oberdeck
EUR 1400.-
6 Plätze
Double
Oberdeck
EUR 1400.-
2 Plätze

Extrakosten zahlbar bei Buchung

Full surcharge
EUR
80.-

Extrakosten zahlbar vor Ort

Meet & Assist, transfers, dive permission, visa registration
EUR
187.-
Service-Fee (Tips)
EUR
50.-
Visa
USD
155.-
 Buchungsanfrage
spätere Termine
Eine unverbindliche Reiseanfrage kann auch über den Punkt 'Termine & Preise' gestellt werden.

Ausstattung:

ENOS • Oberdeckkabine • W-Lan

Lage:

Hurghada, Hurghada, Ägypten