Tansania / Sansibar

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Sansibar auf der Karte:

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Sansibar

Der Name kündet von exotischen Düften und weckt Sehnsüchte nach dem tropischen Paradies. Die wettergezeichneten Mauern von Stonetown erzählen die vielfältigsten Geschichten aus vergangenen Tagen. Was bietet Ihnen Sansibar? Verwinkelte Gassen, arabische Häuser, bunte Märkte, Traumstrände und ein fantastische Tauchgebiet. 

Sansibar

Der Name kündet von exotischen Düften und weckt Sehnsüchte nach dem tropischen Paradies. Die wettergezeichneten Mauern von Stonetown erzählen die vielfältigsten Geschichten aus vergangenen Tagen. Was bietet Ihnen Sansibar? Verwinkelte Gassen, arabische Häuser, bunte Märkte, Traumstrände und ein fantastische Tauchgebiet. 

Sie träumen schon lange davon, endlich wilde Tiere hautnah zu erleben? Im Norden Tansanias bieten sich Ihnen die besten Gelegenheiten dazu und an den feinen Sandstränden der Gewürzinsel Sansibar fühlen Sie sich im Anschluss wie im Paradies.
Sansibar ist eigentlich eine Inselgruppe, bestehend aus den Großen Inseln Unguja und Pemba und mehreren kleineren Inseln. Die gesamte Inselgruppe bedeckt etwa die Fläche von Mallorca, ist also nicht besonders groß. Im europäischen Sprachraum wird die Bezeichnung Sansibar gerne für die Hauptinsel Unguja verwendet.

Strand von MnembaTauchen

Tauchen

Paje

an der Ostküste der Insel ist der Ausgangspunkt zu spannenden Tauchgängen am Innen- und Außenriff der vorgelagerten Felsformation. Prächtige Korallengärten und außerdem eine große Artenvielfalt mit kleinen und größeren Bewohnern erwarten Sie. Bekannt für große Delfinschulen sind zudem die Tauchplätze bei Kizimkazi, die ebenfalls von Paje aus angefahren werden.

Mnemba Atoll, Zanzibar

Ruhesuchende Taucher finden überdies in Matemwe, im Nordosten der Insel, optimale Bedingungen. Das Mnemba Atoll mit der gleichnamigen Insel hat eine Größe von immerhin 15 Quadratkilometern. Die ca. 15 Spots bieten unterschiedliche Bedingungen für Anfänger und auch Profis. Bei den Tauchgängen lassen sich farbenprächtige Korallenblöcke, Schildkröten, Napoleons, Thunfische, viel Schwarmfisch und nicht selten auch verschiedene Riffhaie und Rochen enddecken.

Das Mnemba Atoll bezeichnet sich selbst als "die" tropische Fischmetropole in Ostafrika; in diesem klassischen Atollsystem im Indischen Ozean wimmelt es von Fischen, es bietet Strömungstauchgänge und Tauchen an Steilabfällen, und es herrschen regelmässig Sichtweiten von 30 Metern/100 Fuss.

Die farbenprächtigen Tauchspots im Mnemba Atoll werden täglich angefahren, es werden täglich zwei Bootstauchgänge angeboten, in aller Regel am Mnemba Atoll oder an den Riffen der Nordostküste. Zur Verfügung stehen dabei zwei neun Meter Dhows mit Platz für jeweils bis zu zehn Taucher. Das höher motorisierte Boot wird für die Anfahrt zu den weiter entfernten Tauchplätzen eingesetzt. An dem berühmten Mnemba Atoll gibt es im dortigen Nationalpark Tauchplätze aller Schwierigkeitsgrade.

Von September bis Dezember gibt es die Chance, auf vorbeiziehende Buckelwale oder Walhaie zu treffen. Aber auch sonst trifft  man das ganze Jahr über auf jede Menge Meeresbewohner wie z.B. große Fischschwärme, Schildkröten, Rochen, Schaukelfische, Muränen und viele mehr. Für Nichttaucher gibt es viele gute Schnorchelplätze.

Torpedorochen

Sehenswürdigkeiten

Entdecken Sie einige der umwerfenden Sehenswürdigkeiten Sansibars. Der Archipel vor der Küste Tansanias entführt Sie in traumhafte Landschaften. Aussergewöhnliche Kulturen und historische Orte mit weltbewegender Vergangenheit zeugen vom einstigen Reichtum Sansibars. Reisen Sie auf den Spuren der einst glorreichen Zeit des Handels mit Elfenbein und Edelsteinen

Die Altstadt Stone Town

Die bedeutende Lage von Sansibar für den Sklavenhandel und die Schifffahrt verhalfen dem Archipel zu einem großen Reichtum. Noch heute findet man in der Altstadt Stone Town die unübersehbaren Einflüsse arabischer, indischer, persischer und schwarzafrikanischer Kultur. Die prächtigen Häuser der Altstadt wurden im Jahre 2000 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. 

Gassen von Stone Town

House of Wonders

Sultan Sayyid Barghash, der Nachfolger von Said, ließ an der Uferpromenade von Sansibar-Stadt das modernste Gebäude Ostafrikas errichten, welches sogar schon über einen elektrisch betriebenen Fahrstuhl verfügte und heute unter dem Namen House of Wonders, auch bekannt unter dem Namen "THE BEIT EL AJAIB", bekannt ist. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Arabische Fort, das zwischen 1698 und 1701 erbaut wurde. Diese große und prachtvolle Burg steht heute allen Besuchern offen und beheimatet zusätzlich diverse Shops und ein Open-Air-Theater.

Blick über die Alststadt im Hintergrund das "House of Wonders"

 

Das Arabische Fort

befindet sich direkt hinter den Forodhani Gardens, der Flaniermeile Stonetowns. Das Fort wurde in den Jahren 1698-1701 erbaut. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Bestimmung oft geändert.  Es diente als Gefängnis,  oder Marktplatz auch für den Sklavenhandel oder gar als Tennisplatz wurde es genutzt. Seit 1994 dient das große Amphitheater größeren Events als Veranstaltungsort.

Arabisches Fort

 

Gewürz- oder Spice Tour

Die klimatischen Bedingungen der Insel haben ihr den Beinamen "Gewürzinsel" beigebracht, da ideale Voraussetzungen für exotische Gewürze und tropische Nutzpflanzen vorliegen. Der größte Anteil an Nelken, Ingwer, Pfeffer und Zimt wird noch heute von der Insel exportiert. Diese Vielfalt lässt sich am besten bei einer Spice Tour kennenlernen. In diesem Fall kann man sich getrost auf eine geführte Tour einlassen. Dabei wird man durch die Plantagen geführt und es wird dabei die Herkunft und Besonderheiten der einzelnen kulinarischen Früchte erklärt. Es kann alles probiert und erschnüffelt werden, eine Explosion für die die Sinne.

Eingangsbereich zur Jambo Spicefarm

     

Die beste Reisezeit

Aufgrund seiner tropischen Temperaturen ist Sansibar prinzipiell das ganze Jahr zu bereisen. Zwei Regenzeiten sollten aber bei der Reiseplanung beachtet werden: Der Südwestmonsun von Ende März bis Ende Mai gilt als die große Regenzeit. Hier kann so viel Regen fallen, dass Straßen überschwemmt sind und die Hotels schließen. Der Nordostmonsun zwischen November und Dezember fällt dagegen milder aus.

Damit ergeben sich als beste Reisezeit die Monate Januar bis Februar, sowie Juni bis Oktober. Von den wenigen Regentagen während dieser Zeiträume sollte man sich nicht abschrecken lassen. Während dieser Zeiten bietet das Klima Sansibar perfekte Bedingungen für einen paradiesischen Strand- oder Tauchurlaub.