Ecuador - Galapagos / Ecuador

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Mitad del Mundo - Mittelpunkt der Erde: 

Diese einzigartige Lage am Äquator bestimmt den nördlichen Andenstaat (in Südamerika)
Schneebedeckte Vulkane, dichter Dschungel, bunte Indiomärkte und die vielfältige Tierwelt der Galápagos-Inseln.

Die Galapagos Inseln zählen ganz sicher zu den spektakulärsten Tauchrevieren dieser Welt.

Die bekanntesten Tauchplätze sind sicher Darwin und Wulf. Diese zwei Inseln im Nordwesten des Archipels versprechen atemberaubende Tauchgänge. Hier trifft man in der Regel auf große Hammerhaischulen, Galapagos Sharks Schildkröten, Rochen aller Art und natürlich auch auf die gigantischen Walhaie. Mit viel Glück kann man von August bis November sogar auf Orcas treffen.

Ecuador - Mittelpunkt der Erde

 Mitad del Mundo - Mittelpunkt der Erde:

Diese einzigartige Lage am Äquator bestimmt den nördlichen Andenstaat (in Südamerika)
Schneebedeckte Vulkane, dichter Dschungel, bunte Indiomärkte und die vielfältige Tierwelt der Galápagos-Inseln

Ecuador ist mit 273.560 km² ein vergleichsweise kleines Land, das jedoch in seinen Vier Welten einen außergewöhnlichen Artenreichtum beheimatet: Von Nord nach Süd durchziehen die Anden wie eine Perlenkette die Mitte des Landes und bilden somit Herz und Rückgrat der Nation. Der deutsche Forscher Alexander von Humboldt taufte diese faszinierende Route entlang schneebedeckter, feuerspuckender Berge die „Straße der Vulkane“. Die Region lebt vorrangig von der Landwirtschaft; in den kleinen Dörfern unweit der berühmten Panamericana finden belebte Wochenmärkte statt, bei denen die verschiedenen indigenen Völker ihre Produkte zum Verkauf anbieten. Zudem prägen Hochlandtiere wie Lamas, Alpakas, Vicunas und der Kondor das Bild. Zur Andenkordillere gehören über dreißig Vulkane, wobei sich der 5.897 Meter hohe Cotopaxi, der damit zu den höchsten aktiven Vulkanen der Welt zählt, besonderer Popularität erfreut.

Quito bei Nacht

Natürlich wandert man auch auf alten Pfaden der Kanari und der Inka. Deren Spuren werden gegenwärtig durch neue Ausgrabungsstätten nachverfolgt. Die bedeutendste Anlage Ecuadors befindet sich in Ingapirca zwischen der spektakulären Bahnstrecke um den Vulkan Chimborazo und der vom spanischen Kolonialstil geprägten Stadt Cuenca.

Im Osten Ecuadors erstreckt sich der Amazonas-Regenwald mit einem Labyrinth von Flüssen, Seen und Bächen. Er bildet die Heimat von mehr als 20% der weltweit registrierten Arten. Im November des Jahres 2011 wurde das Amazonas-Gebiet zu einem der sieben Naturwunder der Welt ernannt. Charakteristisch für den ecuadorianischen Regenwald ist der rosafarbene Flussdelfin, um den sich viele Mythen ranken. Vor allem ornithologisch Interessierte kommen bei der Vielfalt der Vogelarten ins Schwärmen.

Ecuador gilt als eines der vielfältigsten Länder der Erde, sowohl in Bezug auf die biologische Diversität als auch die kulturelle Mannigfaltigkeit. In den letzten Jahrzehnten hat das Land mehr und mehr internationale Anerkennung gewonnen und zählt gegenwärtig an fünf Standorten zum UNESCO Weltkultur-und Weltnaturerbe.

Wer träumt nicht von einer so schönen, vielfältigen Landschaft, einer atemberaubenden Unterwasserwelt mit Delphinen, Hammerhaien, Seelöwen und vielem mehr, welche Ecuador und die Galápagos-Inseln bieten?

Sehenswürdigkeiten

 

Tagesausflug in die Cotopaxi Provinz

Auf der Allee der Vulkane besticht ein Bergriese mit perfektem Vulkankegel alle seine Besucher: Der Cotopaxi. Mit 5.897 Höhenmetern wird er zu einem der höchsten noch aktiven Vulkane der Welt gezählt. Die gleichnamige Provinz bietet neben malerischen Landschaften auch kulturelle Höhepunkte. Je nach Wochentag besuchen Sie einen der typischen Bauernmärkte, auf dem die einheimischen Bauern aus allen umliegenden Dörfern anreisen, um ihre Produkte zum Verkauf anzubieten.
Im Cotopaxi Nationalpark angekommen, besuchen Sie zunächst das kleine, parkeigene Museum, in dem die örtliche Flora und Fauna sowie die Eruptionsgeschichte des Vulkans erklärt werden. Anschließend fahren Sie auf die weite Hochebene in der Basis des Cotopaxi zur Lagune Limpiopungo. Auf 3.800 Metern Höhe bettet sich der See zu Fuße des Berges Rumiñahui. Halten Sie die Augen für wilde Pferde offen, die stolz durch die Páramo Vegetation galoppieren. Auch Andenfüchse, Kondore und Pumas sind hier heimisch.

Auf Wunsch und abhängig von klimatischen Bedingungen können Sie von der Berghütte José Rivas zur Gletschergrenze auf etwa 5.000 Höhenmetern aufsteigen. Bei klarem Wetter bietet sich Ihnen hier ein spektakulärer Blick über die zentrale Andenkette Ecuadors.
Zum Mittagessen kehren Sie in die geschichtsträchtige Hacienda San Agustin de Callo ein. Auf den Mauern eines ehemaligen Inkapalastes gebaut, hat die Hacienda schon seit dem 15. Jahrhundert viele historisch wichtige Reisende beherbergt. Unter anderem die französische geodätische Mission, die die Form der Erde erkunden wollte. Nach der Erkundung der Anlage fahren Sie zurück nach Quito.

Naturreservat Antisana

Halten Sie heute Ihre Wanderschuhe griffbereit, es geht in das einzigartige Reservat um den schneebedeckten Bergriesen Antisana. Je früher Sie aufbrechen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, einen der majestätischen Andenkondore zu sichten. Halten Sie Ihr Fernglas besonders am ausgewiesenen Kondor-Aussichtspunkt bereit. Vom Parkeingang bis zur Laguna Mica erwartet Sie eine Panoramafahrt durch die atemberaubende Andenkulisse. Während rechts von Ihnen der mächtige Cotopaxi thront, eröffnet sich Ihnen Meter für Meter ein besserer Blick auf den zerklüfteten Gipfel des Antisana. Die vulkanischen Gewalten lassen sich nur unschwer an den riesigen Lahare Feldern ablesen. Mit dem Erreichen der Lagune begeben Sie sich auf eine etwa zweistündige Wanderung über befestigte Wege. Genießen Sie den weiten Blick und die frische Luft des Páramo Hochlandes. Mit etwas Glück sehen Sie sicher auch Rehe und weitere Kondore. Seltener lassen sich die Andenbären sichten, die auf dieser Hochebene beheimatet sind.

Tagesausflug zum Kunsthandwerksmarkt Otavalo und zur Kraterlagune Cuicocha

Früh am Morgen beginnt die Fahrt auf der Panamericana durch eine einmalige Berglandschaft nach Otavalo, wo Sie den größten Kunsthandwerksmarkt Ecuadors besuchen. Seit Jahrhunderten spielen regionale Märkte eine wichtige Rolle im Leben der Indigenas. Sie bieten regelmäßig die Möglichkeit, Versammlungen abzuhalten, Handel zu treiben und Leute zu treffen. Den Markt in Otavalo gibt es schon seit Vor-Inka Zeiten und er ist ohne Zweifel Südamerikas bekanntester. Hier verhandeln die Otavaleños in aller Ruhe und Gelassenheit, ohne die übliche Hektik und den Lärm auf anderen Märkten. Sie werden genügend Zeit haben, sich umzuschauen und auf den gepflasterten Straßen der Stadt die Otavalo Indianer in ihren traditionellen blauen Ponchos, weißen Hosen und langen, geflochtenen Haaren kennen zu lernen.
Die 1790 erbaute Hacienda Pinsaqui am Fuße des Vulkans Imbabura lädt Sie im Anschluss ein, Ihr Mittagessen an diesem historischen Ort einzunehmen. Schon der Befreier Ecuadors aus den Kolonialzwängen, Simón Bolivar, hat hier gespeist und genächtigt.
Nach einem entspannen Mittagessen fahren Sie zur Lagune Cuicocha auf 3.200 Metern Höhe. Die Lagune liegt an den Ausläufern des erloschenen Vulkans Cotacachi (4.939 Meter) am Rand des Naturschutzgebietes Cotacachi-Cayapas. Genießen Sie einen Bootsausflug um die in der Caldera befindlichen Inseln und bestaunen Sie die artenreiche Umgebung mit zahlreichen Kolibris und endemischen Pflanzen.

Stadtrundgang durch die Altstadt Quitos & Äquatordenkmal

Mit Einbruch der Dämmerung holt Sie Ihr Reiseleiter ab, der Sie heute auf Ihrer Zeitreise durch das koloniale Zentrum Quitos begleiten wird. Der historische Stadtkern Quitos gilt als einer der besterhaltenen in ganz Südamerika und wurde bereits 1978 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.Prunkvolle Kirchen und Klöster im Barockstil sowie imposante Plätze zeugen noch heute von der spanischen Vorherrschaft im 16. Jahrhundert. Genießen auf Ihrem Spaziergang die illuminierten Denkmäler aus nächster Nähe und schlendern Sie durch die ehemalige Künstlergasse „La Ronda“. Nach einem wärmenden canelazo endet Ihre Tour im Restaurant „El Ventanal“, das Ihnen einen atemberaubenden Blick über die roten Ziegeldächer der Altstadt hinweg zur Schutzpatronin „La Virgen“ auf dem Panecillo Hügel bietet.

Am Nachmittag setzen Sie Ihre Entdeckungsreise zur Äquatorlinie in der Mitad del Mundo fort. Ein 30 Meter hohes Monument erinnert hier an die französisch-spanische geodätische Expedition von 1736 bis 1744, die unter der Leitung von Charles de la Condamine die Position des Äquators festlegte. Nur 240 Meter nördlich davon befindet sich der mit GPS festgelegte „wahre“ Äquator. Im Museo de Sol werden Sie in die präkolumbische Kultur der Quitus-Caras eingewiesen.

Der Nebelwald um Guango und die heißen Thermalquellen von Papallacta

Am frühen Morgen statten Sie der Guango Lodge im Herzen des Nebelwaldes um Baeza einen Besuch ab. Bei einer Wanderung auf den eigens angelegten Pfaden begegnen Ihnen schier unzählige Kolibris. Der wilde Bewuchs der Bäume durch Bromelien und Orchideen lässt die Umgebung besonders mystisch erscheinen. Halten Sie die Augen offen: Mit etwas Glück können Sie hier auch einen Tapir oder gar einen Brillenbären sichten.

Nach einer etwa zweistündigen Wanderung können Sie anschließend in den heißen Thermalquellen des Andendorfes Papallacta entspannen. Bei wolkenfreiem Himmel eröffnet sich Ihnen hier ein atemberaubender Blick auf den majestätischen Vulkan Antisana. Am späten Nachmittag kehren Sie über den Andenkamm auf etwa 4.200 Höhenmetern zurück in Richtung Hauptstadt.