Südafrika voller Vielfalt und Kontraste
Von Kapstadt und dem berühmten Tafelberg über spektakuläre Küstenlandschaften bis hin zum legendären Haitauchen am Aliwal Shoal erlebte sie die unglaubliche Vielfalt des Landes hautnah. Begegnungen mit Sandtigerhaien, spannende Safaris mit Nashörnern, Elefanten und Löwen sowie die ursprünglichen Tauchgebiete von Sodwana Bay machten diese Reise zu einem unvergesslichen Abenteuer – über und unter Wasser.
Südafrika – Vielfalt zwischen Ozean, Wildlife und Abenteuer
Am 13.03.2026 flogen wir von Frankfurt nach Kapstadt, wo wir drei wunderschöne Tage verbrachten. Am Morgen gegen 10:00 Uhr landeten wir und wurden bereits am Flughafen herzlich empfangen. Anschließend brachte man uns zu unserem Hotel, dem Garden Court Victoria Junction.
Nachdem wir eingecheckt und unser Zimmer bezogen hatten, zog es uns nicht lange ins Hotelzimmer – voller Vorfreude machten wir uns direkt auf den Weg zum berühmten Tafelberg.
Mit der Seilbahn auf den berühmten Tafelberg
Der Tafelberg ist etwa 1.085 Meter hoch und gehört zu den ältesten Bergen der Welt. Besonders beeindruckend ist seine einzigartige Pflanzenwelt – Teil des sogenannten „Fynbos“, einer nur in dieser Region vorkommenden Vegetation mit einer außergewöhnlich hohen Artenvielfalt.
Von oben bietet sich ein atemberaubender Blick auf die Stadt Kapstadt, den Atlantischen Ozean und die umliegenden Berge wie den Lion’s Head und den Signal Hill.
Je nach Wetterlage wird der Berg oft von einer dichten Wolkendecke überzogen, die wie ein Tischtuch über die flache Oberfläche fließt – ein faszinierendes Naturschauspiel, das dem Tafelberg seinen Namen eingebracht hat.
Für Besucher gibt es zwei Möglichkeiten, den Gipfel zu erreichen: entweder zu Fuß über verschiedene Wanderwege oder ganz bequem mit der Seilbahn – wir entschieden uns für die komfortable Variante mit der Seilbahn.



Genuss im südafrikanischen Weinland – Tagesausflug nach Stellenbosch
Am nächsten Morgen wurden wir nach dem Frühstück direkt an unserem Hotel abgeholt und starteten zu einer ganztägigen Weinland-Tour. Die Fahrt führte uns durch eine wunderschöne Landschaft in Richtung Stellenbosch, einer der bekanntesten Weinregionen Südafrikas.
Umgeben von sanften Hügeln, endlosen Weinreben und beeindruckenden Bergkulissen besuchten wir insgesamt drei ausgewählte Weingüter. Auf jedem Weingut hatten wir die Gelegenheit, verschiedene Weine zu verkosten und mehr über die Herstellung sowie die Besonderheiten der südafrikanischen Weinkultur zu erfahren.
Am Abend entdeckten wir in Kapstadt ein uriges afrikanisches Restaurant – Mama Africa. Dort ließen wir den Tag bei einem ausgesprochen leckeren Abendessen ausklingen.
Die besondere Atmosphäre wurde durch mitreißende Livemusik unterstrichen, und sogar traditionelle Gesichtsbemalung wurde angeboten – ein rundum authentisches und unvergessliches Erlebnis.

Entlang der Kap-Halbinsel zum Kap der Guten Hoffnung
Am nächsten Tag wurden wir nach dem Frühstück erneut von unserem Guide am Hotel abgeholt. Dieses Mal stand eine ganztägige Tour zum berühmten Kap der Guten Hoffnung auf dem Programm.
Schon die Fahrt dorthin war ein Erlebnis für sich: Entlang der atemberaubenden Küstenstraßen boten sich immer wieder spektakuläre Ausblicke auf den Ozean und die zerklüftete Landschaft der Kap-Halbinsel. Auf unserer Tour besuchten wir das Cape Point Nature Reserve, ein beeindruckendes Naturschutzgebiet mit einzigartiger, endemischer Fynbos-Vegetation, die nur in dieser Region vorkommt.
Ein besonderes Highlight war der historische Leuchtturm, von dem aus man einen spektakulären Blick auf die Küste und den Zusammenfluss von Atlantik und Indischem Ozean genießen kann. Anschließend ging es weiter zum berühmten Boulders Beach, wo wir die dort lebende Pinguinkolonie aus nächster Nähe beobachten konnten.
Mit vielen eindrucksvollen Erlebnissen kehrten wir am Abend zurück in unser Hotel, wo wir den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen ruhig ausklingen ließen.
Am nächsten Morgen ging es dann schon sehr früh zum Flughafen. Um 07:15 Uhr startete unser Flug weiter nach Durban.



Willkommen in Umkomaas – Tauchen am berühmten Aliwal Shoal
Nach unserer Ankunft in Durban nahmen wir unseren Mietwagen in Empfang und setzten unsere Fahrt in Richtung Umkomaas fort.
Wir checkten im Blue Ocean Dive Resort ein und wurden dort herzlich von Natasha und Steve empfangen.
Noch am selben Tag meldeten wir uns in der angeschlossenen Tauchbasis Blue Ocean Dive Center an und planten direkt gemeinsam unsere Tauchgänge für die kommenden Tage, die wir dort im Detail besprachen und organisierten.
Die kommenden Tage stand natürlich vor allem eines auf dem Programm: Tauchen.
Raggie Cave – Tauchen mit Sandtigerhaien
Der Tauchplatz Raggie Cave bei Umkomaas am bekannten Aliwal Shoal zählt zu den eindrucksvollsten Spots für Begegnungen mit Haien. In rund 17 Metern Tiefe befindet sich ein großer Überhang beziehungsweise eine Höhle, in der sich regelmäßig Sandtigerhaie – auch „Raggies“ genannt – sammeln.
Mit etwas Glück lassen sich hier mehrere Dutzend Tiere gleichzeitig beobachten, was diesen Tauchplatz zu einem der besten weltweit für diese Haiart macht.



Chunnel Cave – Faszinierende Höhlenlandschaften unter Wasser
Der Tauchplatz Chunnel Cave am Aliwal Shoal bei Umkomaas ist bekannt für seine faszinierende Unterwasserstruktur.
Dabei handelt es sich um ein weit verzweigtes System aus Höhlen, Tunneln und Durchgängen in etwa 12 bis 18 Metern Tiefe, durch die Taucher hindurchtauchen können.
Die Felsformationen sind oft von Schwärmen kleiner Fische umgeben, und mit etwas Glück begegnet man auch Haien, Rochen oder großen Zackenbarschen.
MV Produce – Wracktauchen am Aliwal Shoal
Der Tauchplatz MV Produce am Aliwal Shoal bei Umkomaas ist ein faszinierendes Wrack für erfahrene Taucher.
Das ehemalige Frachtschiff liegt in etwa 30 bis 32 Metern Tiefe und ist heute stark zerfallen, sodass nur noch Trümmerfelder und größere Wrackteile übrig sind. Diese bieten jedoch zahlreichen Meeresbewohnern Unterschlupf.
Häufig trifft man hier auf Haie, Rochen und große Schwarmfische, wodurch der Tauchgang besonders abwechslungsreich wird.
Baited Shark Dive – Ein unvergessliches Haitaucherlebnis
Dann folgte eines der absoluten Highlights der Reise: der Baited Shark Dive bei Howard’s Castle am Aliwal Shoal nahe Umkomaas.
Dabei handelt es sich um einen gezielten Tauchgang zur Beobachtung großer Haie. Mit einem sogenannten Chum – Fischköder im Wasser – werden pelagische Haie in die Nähe des Tauchboots gelockt.
Die Tauchstelle Howard’s Castle bietet dafür offene Wasserbedingungen in moderater Tiefe, wodurch sehr gute Sichtungen möglich sind.
Je nach Saison können hier verschiedene Arten auftreten, darunter vor allem Sandtigerhaie und gelegentlich auch andere Großhaie.
Der Tauchgang ist kontrolliert und wird von erfahrenen Guides begleitet, um Sicherheit und einen respektvollen Umgang mit den Tieren zu gewährleisten.
Naturerlebnisse im Lake Eland Game Reserve
Am siebten Tag in Umkomaas machten wir einen Ausflug nach Margate beziehungsweise Shelly Beach und schauten uns die neue Tauchbasis von Patricia an.
Auf dem Weg besuchten wir außerdem das Lake Eland Game Reserve – ein privates Wildreservat in der Nähe der Oribi Gorge an der Südküste von KwaZulu-Natal. Es ist bekannt für seine landschaftlich wunderschöne Kombination aus Buschland, Bergen und Schluchten sowie für eine entspannte Safari-Atmosphäre ohne Massentourismus.
Im Reservat leben unter anderem verschiedene Antilopenarten, Giraffen, Zebras und weitere kleinere Wildtiere. Ein besonderes Highlight ist die lange Hängebrücke über die Oribi Gorge, die einen spektakulären Ausblick bietet. Außerdem gibt es zahlreiche Aktivitäten wie Safari-Fahrten, Wanderwege, Mountainbike-Strecken und Zipline-Touren.
Insgesamt ist Lake Eland eher ein Natur- und Erlebnisreservat als ein klassischer großer Nationalpark – ideal für Tagesausflüge oder entspannte Naturerlebnisse in der Region. Wir hatten einen wunderschönen Ausflug und sahen einige Giraffen, Zebras, Wasserbüffel und vieles mehr.



St. Lucia – Hippos, Krokodile und UNESCO-Weltnaturerbe
Am nächsten Morgen machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg nach St. Lucia , wo wir noch zwei weitere Tage verbrachten.
Untergebracht waren wir in der kleinen, privaten Bhangazi Lodge, die durch ihre individuelle und sehr gemütliche Atmosphäre überzeugte. St. Lucia ist vor allem für seine Flusspferde bekannt, die sich häufig sogar in der Nähe des Ortes und nachts durch die Straßen bewegen.
Bootstour auf dem St. Lucia Estuary
Am zweiten Tag unternahmen wir am Nachmittag eine Bootstour auf dem St. Lucia Estuary, um die Hippos und auch Krokodile in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten – ein eindrucksvolles Erlebnis aus nächster Nähe.
Am Tag zuvor besuchten wir bereits den iSimangaliso Wetland Park, eines der ersten UNESCO-Weltnaturerbestätten Südafrikas. Der Park beeindruckt durch seine enorme Vielfalt: von weiten Feuchtgebieten, Seen und Sumpflandschaften über Küstenwälder und Dünen bis hin zu Savannen und traumhaften Stränden.
Diese außergewöhnliche Mischung verschiedener Ökosysteme macht ihn zu einem der artenreichsten Schutzgebiete Afrikas, in dem zahlreiche Tierarten wie Nashörner, Elefanten, Büffel sowie eine große Vielfalt an Vögeln und Meereslebewesen leben.


Sodwana Bay – Ursprüngliches Tauchen am Indischen Ozean
An Tag 10 führte uns die Reise weiter nach Sodwana Bay , wo wir lediglich zwei Tage beziehungsweise eine Nacht verbrachten. Ziel des kurzen Aufenthalts war es, die Region kennenzulernen, um sie künftig möglicherweise ins Programm aufzunehmen.
Siso Dwana Lodge . Dort wurden wir herzlich von Andrew und Sue empfangen, die uns das gesamte Resort zeigten. Am frühen Abend ging es anschließend mit dem Safarifahrzeug zum Strand, wo wir bei einem Sundowner den Tag entspannt ausklingen ließen.
Tauchen an Grand Central und Simon’s Cave
Am nächsten Morgen standen zwei Tauchgänge auf dem Programm.
Bereits gegen 07:00 Uhr fuhren wir mit dem Geländewagen zum Strand, während das Boot mithilfe eines Traktors direkt ins Wasser gebracht wurde – typisch für die logistische Besonderheit dieser Region.
Das Tauchgebiet unterscheidet sich deutlich von Umkomaas, wo der Fokus eher auf Großfischbegegnungen liegt. In Sodwana Bay tauchten wir an den Spots Grand Central und Simon’s Cave. Grand Central ist ein weitläufiges Riffsystem mit sandigen Durchbrüchen, Korallenblöcken und einer großen Artenvielfalt an Rifffischen – ideal für entspannte, strukturreiche Tauchgänge.
Simon’s Cave hingegen ist ein etwas tieferes Riff mit Überhängen und kleinen Höhlenformationen, das besonders für seine abwechslungsreiche Topografie und gute Chancen auf Schildkröten- und Riffbegegnungen bekannt ist.
Insgesamt vermittelte Sodwana Bay einen sehr natürlichen und ursprünglichen Eindruck und stellte eine spannende Ergänzung zu den anderen Tauchregionen der Reise dar.
Zurück im Resort wurde zunächst ausgiebig gefrühstückt, bevor wir unsere Weiterreise fortsetzten.



Safari-Abenteuer im Hluhluwe–Imfolozi Park
Unser nächstes Ziel war der Hluhluwe–Imfolozi Park – einer der ältesten und bekanntesten Nationalparks Afrikas, berühmt für seine erfolgreiche Nashornschutzarbeit und seine abwechslungsreiche Landschaft aus Hügeln, Savanne und Flussläufen.
Untergebracht waren wir in der Hluhluwe River Lodge, die sich in unmittelbarer Nähe zum Park befindet und einen idealen Ausgangspunkt für Safaris in dieser Region bietet. Nach unserer Ankunft in der Lodge bezogen wir unser Deluxe Chalet.
Die Unterkunft war großzügig gestaltet und bot viel Komfort inmitten der Natur. Sie verfügte über ein gemütliches Schlafzimmer, ein eigenes Bad sowie eine private Terrasse, von der aus man einen schönen Blick in die umliegende Landschaft genießen konnte.
Die Kombination aus Komfort und naturnaher Lage sorgte für eine sehr entspannte Atmosphäre.
Big Five & Nashörner – Pirschfahrten in Afrika
Am nächsten Morgen mussten wir sehr früh aufstehen, denn die erste Pirschfahrt stand an. Bereits um 06:00 Uhr mussten wir am Parkeingang sein, wo unser Guide bereits auf uns wartete. Vom Resort erhielten wir eine große Kühlbox mit unserem Frühstück, das wir später während der Safari genießen konnten.
Der Hluhluwe–Imfolozi Park gilt als eine der wichtigsten Schutzgebiete für das weiße und schwarze Nashorn. Neben Nashörnern leben hier auch Elefanten, Löwen, Leoparden, Büffel sowie zahlreiche Antilopen- und Vogelarten – ein klassisches Big-Five-Safari-Erlebnis.
Gegen 09:30 Uhr fuhr unser Guide einen speziell dafür vorgesehenen, eingezäunten Rastplatz an, wo wir in ruhiger Umgebung unser Frühstück einnehmen konnten. Anschließend setzten wir die Pirschfahrt fort.
An diesem Tag hatten wir zahlreiche Tierbeobachtungen, darunter mehrere Nashörner, Zebras und Elefanten sowie eine große Anzahl an Warzenschweinen, die uns immer wieder entlang der Strecke begegneten.
Gegen 14:00 Uhr endete unsere heutige Pirschfahrt und wir machten uns auf den Rückweg zur Lodge. Dort verbrachten wir den restlichen Tag entspannt und ließen die Eindrücke der Safari in Ruhe auf uns wirken.
Um 19:00 Uhr wurde uns ein hervorragendes Abendessen serviert, das den Tag in angenehmer Atmosphäre abrundete.



Löwenbeobachtung im Hluhluwe–Imfolozi Park
Am nächsten Morgen trafen wir uns erneut um 06:00 Uhr mit unserem Guide zur zweiten Pirschfahrt. Gleich zu Beginn der Safari konnten wir Löwen bei der Nahrungsaufnahme beobachten. Sie hatten ein junges Nashorn erlegt. Leider war die Sicht stark eingeschränkt, da sich die Szene größtenteils im dichten Buschwerk abspielte und nur wenig zu erkennen war. Die Geräusche hingegen waren eindeutig und eindrucksvoll wahrnehmbar.
Es war erneut ein sehr beeindruckender Tag voller intensiver Eindrücke. Zurück in der Lodge begannen wir bereits damit, unsere Koffer zu packen, da es am nächsten Morgen früh weiterging.
Unser Ziel war der Flughafen in Durban, wo wir den Mietwagen zurückgaben und anschließend den Inlandsflug nach Johannesburg antraten.
Johannesburg & Nelson Mandela Museum
Nach unserer Ankunft in Johannesburg wurden wir am Flughafen von dem Fahrer der President Lodge empfangen. Am Abend wurde uns in der Lodge ein Abendessen serviert, bevor wir am nächsten Morgen zu einer Citytour durch Johannesburg aufbrachen. Dabei besuchten wir unter anderem das Nelson Mandela Museum, das mit seiner eindrucksvollen Darstellung der Geschichte und des Lebens von Nelson Mandela besonders bewegend und beeindruckend war.
Am Abend traten wir schließlich unseren Heimflug mit Condor von Johannesburg nach Frankfurt an – damit ging unsere eindrucksvolle Reise durch Südafrika leider zu Ende.
Fazit – Südafrika begeistert über und unter Wasser
Südafrika ist ein außergewöhnliches Land mit einer enormen Vielfalt. Es bietet unzählige Möglichkeiten – von Kultur und beeindruckender Natur über faszinierende Tierbegegnungen bis hin zu herausragenden Erlebnissen unter Wasser.
Die Kombination aus Kapstadt, Weinregionen, Safari-Abenteuern, Haitauchen am Aliwal Shoal und den ursprünglichen Tauchgebieten von Sodwana Bay machte diese Reise zu einem ganz besonderen Erlebnis.
Ein absolutes Highlight auf jeder Reise.
Wir kommen definitiv wieder.
Marion & Achim
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