Welche Route am besten passt, hängt von der Taucherfahrung und den persönlichen Interessen ab. Während die nördlichen Touren vor allem für Wracks und abwechslungsreiche Riffe bekannt sind, führen die südlichen Routen zu abgelegenen Marineparks und anspruchsvollen Großfischrevieren.
Welche Tauchsafari in Ägypten passt zu mir?
Die Nordroute eignet sich besonders für Taucher, die berühmte Wracks und abwechslungsreiche Riffe miteinander verbinden möchten. Je nach Tour stehen die SS Thistlegorm, die Wracks von Abu Nuhas und der Nationalpark Ras Mohammed auf dem Programm.
Routen zu den Brother Islands, zum Daedalus Reef und nach Elphinstone richten sich stärker an erfahrene Taucher. Strömung, Tiefe, Blauwasserabstiege und der mögliche Einsatz einer Signalboje erfordern eine sichere Tarierung und aktuelle Taucherfahrung.
Im südlichen Roten Meer bieten Fury Shoals und St. Johns eine Mischung aus Korallengärten, Höhlenformationen und abwechslungsreichen Rifftauchgängen. Noch weiter südlich führen ausgewählte Touren zu Rocky Island und Zabargad.
Die genannten Tauchplätze sind Beispiele. Der tatsächliche Reiseverlauf wird von der Crew an Wetter, Strömung, behördliche Vorgaben und das Erfahrungsniveau der Gäste angepasst.
Voraussetzungen für eine Tauchsafari in Ägypten
Die Teilnahmebedingungen unterscheiden sich je nach Schiff und Route. Für einige Touren genügt ein Open-Water-Brevet mit aktueller Tauchpraxis. Anspruchsvolle Marinepark- und Großfischrouten setzen dagegen häufig ein Advanced-Brevet, Erfahrung mit Strömungstauchgängen und eine bestimmte Anzahl geloggter Tauchgänge voraus.
Vor der Buchung sollte deshalb immer geprüft werden, ob Zertifizierung und Taucherfahrung zu der gewünschten Route passen.